Mietwagenfahrer wollte Sex statt Fuhrlohn

Der angeklagte Österreicher auf der Strafbank im Landesgericht.
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  • Der angeklagte Österreicher auf der Strafbank im Landesgericht.
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  • hochgeladen von Tom Klinger

Es mehren sich die Fälle, bei denen weibliche Fahrgäste von Taxi- oder Mietwagenlenkern sexuell belästigt werden - bis hin zur Vergewaltigung. Entweder sie nützen die Alkoholisierung der Frauen aus oder wenden (wie hier) Gewalt an - diesmal allerdings ohne Erfolg. Eine 32-jährige Hongkong-Chinesin wollte am 24.12.2016 mit der S-Bahn zum Flughafen fahren, um von dort ihren Rückflug anzutreten. Sie versäumte es, rechtzeitig auszusteigen und stand bei der nächsten oder übernächsten Haltestelle im Nirwana, noch dazu am Heiligen Abend.

Engel offenbar ausgelastet

Der Himmel schickte ihr aber keinen Engel, sondern den Österreicher Mehmet Ü., der sich als Mietwagenfahrer verdingt. Nach der via Skype in Bild und Ton von Hongkong in der Verhandlungssaal überspielten Aussage der Zeugin hielt der Lenker vor Erreichen des Terminals auf einem abgelegenen Parkplatz an und forderte Sex anstelle des Fuhrlohnes.
Da die Chinesin dies ablehnte, versuchte er mit Gewalt, sie zu einem aktiven Oralverkehr zu zwingen, um in weiterer Folge bei ihr oral einzudringen - ebenfalls unter Anwendung von körperlicher Gewalt. Der Taxler wurde ausgeforscht und fasste letzte Woche zwei Jahre Haft aus. Nicht rechtskräftig!

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