Wöchentliche Infos für Ausdauersportler (Info Nr. 10 = Ruhepuls)

Ruhepuls
Ruhepuls - Was ist das ?
Die Herztätigkeit wird vom zentralen Nervensystem beeinflusst. Die Faktoren sind das parasympathische Nervensystem (beruhigend) und das sympathische Nervensystem (erregend). Bei normaler Erholung nach einer Belastung (Sport, Stress, Krankheit,..) versucht der parasympathische Anteil die Herztätigkeit zu beruhigen. Je nach Belastungsdauer und Belastungsintensität nimmt dies eine gewisse Zeit in Anspruch. Über die Messung des Ruhepulses lässt sich nun der Fortschritt der Erholung messen.
Die Höhe des Ruhepulses gibt nur eine Aussage darüber wie häufig das Herz in einer Minute schlägt.
Die Anzahl der Schläge sinkt mit der Herzgröße.
Es kann allerdings nicht von der Höhe des Ruhepulses auf die Leistungsfähigkeit geschlossen werden (eine Person mit Ruhepuls 38 hat nicht automatisch eine bessere Leistungsfähigkeit als eine Person mit Ruhepuls 45 )
Wann wird der Ruhepuls gemessen ?
Jede Person hat einen bestimmten Ruhepuls. Dies ist der Puls, den das Herz-Kreislauf-System am Morgen beim Erwachen (wo man am erholt sein sollte) produziert. Dies bedeutet gleichzeitig, dass der Puls auch am Morgen (vor dem Aufstehen) gemessen werden muss. Jede Person hat eine natürliche Schwankung des Ruhepulses, es ist daher notwendig diesen mehrere Tage zu messen um ihn als diagnostisches Mittel einsetzen zu können. Du wirst feststellen, dass der Ruhepuls eine natürliche Schwankung von etwa 1-3 Schlägen hat.
Interpretation:
Wenn man weiß wie hoch der Ruhepuls ist, ist man in der Lage ungenügend beseitigte Belastungen des Herz-Kreislauf-Systems festzustellen.
Weicht der Ruhepuls ca. 5-8 Schläge von der Norm ab, so ist die Erholung ungenügend, d.h. der Körper benötigt Erholung.
In Krankheitsfällen (Erkältungen, Grippe,..) kann der Ruhepuls sehr deutlich Ansteigen (10 Schläge und mehr), auch schon bevor man sich krank fühlt! D.h der Ruhepuls kann nicht nur sportlich Aktiven helfen, sondern ist auch ein Indikator für eine beginnende Krankheit oder Überlastung im Beruf (Stress).
Als Faustregel kann gelten: Sehr gut trainierte Ausdauersportler haben einen Ruhepuls von ca. 38 - 50, mittlere von 50 - 65, ungenügende sind darüber. (Ausnahmen bestätigen die Regel...)
Frauen haben i.d.R. einen ca. 8-10 Schläge höheren Ruhepuls als vergleichbar trainierte Männer.
Fazit:

Der Ruhepuls ist ein einfaches diagnostisches Mittel. Er dient vor allem zur Feststellung der Erholung des Herz-Kreislauf-Systems.

Autor:

Rad & Triathlonteam NÖ-Ost (www.RT-NÖ-OST.at) aus Schwechat

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