Kleinkindbetreuung
In Hirtenberg eröffnet Montessori-Kleinkinderhaus 'Casa Indigo'

Bürgermeister Karl Brandtner (rechts) und GGR Gerald Gisperg freuen sich auf die Eröffnung des Montessori-Kleinkinder-Hauses. Hockend: Leiterin Diplompädagogin Elisabeth Trksak.
  • Bürgermeister Karl Brandtner (rechts) und GGR Gerald Gisperg freuen sich auf die Eröffnung des Montessori-Kleinkinder-Hauses. Hockend: Leiterin Diplompädagogin Elisabeth Trksak.
  • Foto: Manfred Wlasak
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Jedes Kind hat das Recht auf bestmögliche Bildung und qualitativ hochwertige Erziehung.

HIRTENBERG. Nach einem BEZIRKSBLÄTTER-Artikel wurde die diplomierte Montessori-Pädagogin Elisabeth Trksak auf freistehende Räume der Gemeinde für einen Kinderhort aufmerksam gemacht. Nach Kontakt mit Bürgermeister Karl Brandtner verwirklicht sie bald ihren Traum vom eigenen Kleinkinderhaus 'Casa Indigo' (='Blaues Haus').

Gedanke hinter Montessori

Die von Maria Montessori bereits ab 1907 entwickelte, weltweit angewandte Pädagogik beruht auf weitgehend selbstständige Lernprozesse und Entfaltung bei Kindern. Elisabeth Trksak erklärt dazu: "Unser Ziel ist die Förderung der Selbstständigkeit und Unabhängigkeit der Kinder, und das möglichst ohne Druck." Dies sollte altersentsprechend möglichst selbstständig erfolgen. Das betrifft das Aus- und Ankleiden ebenso wie den Toilettenbesuch oder die Jausenzubereitung.
"Wir begleiten die Kleinkinder dabei nicht als strenge Erzieherinnen, sondern durch unsere Vorbildwirkung", erläutert Trksak. Das gilt für die Bereiche ordentliches Benehmen ebenso wie Sprache, Kleidung, Ordnung oder Kultur. Besonders Kinder zwischen ein und drei Jahren, wie sie in Hirtenberg einziehen werden, lernen viel durch Beobachten und anschließendes Nachahmen.

Liebevolles Zuhause

Das Kleinkindhaus 'Casa Indigo' wird ein liebevolles zweites Zuhause für Kinder, die gemeinsam spielen, lernen, experimentieren, malen, lachen und musizieren. Das Haus will weder mit der Fassade noch durch seine Einrichtung durch kunterbunte Farben auffallen. "Die Kinder sollen in ganz normalen Verhältnissen aufwachsen. Es gibt bei uns auch kein sinnentleertes Spielzeug, sondern sorgfältig vorbereitete Materialien auf Tabletts und in Körbchen auf dem Regal sowie kleine Accessoires und kindergerechte Möbel, die dem Kind helfen, alles selber auszuprobieren." Im Sinne einer realitätsnahen Entwicklung kommen bei Montessori keine Fantasie- oder Märchenfiguren, sondern nur reelle Lebewesen vor.
Stattdessen werden die kleinen Kinderhaus-Besucher in der kindergerechten Küche und dem bald neu angelegten Kräutergarten die Welt mit allen Sinnen erleben können. Kochen, Backen, und Dekorieren zählen erfahrungsgemäß zu den Lieblingsbeschäftigungen.
15 Kleinkinder von ein bis drei Jahren, vorwiegend aus dem Triestingtal, werden ab Herbst von zwei Pädagoginnen und einer Assistentin wochentags von 7.00 bis 17.00 Uhr hier betreut. Nähere Infos und Anmeldemöglichkeiten unter www.casa-indigo.at.

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