Kinderparlament
Auf Wunsch der Kinder wurde in Währing viel verändert
- Das heurige Kinderparlament sammelte viele spannende Ideen für Währing.
- Foto: BV18
- hochgeladen von Laura Rieger
Im Kinderparlament können sich die jungen Währinger und Währingerinnen für Veränderungen in ihrem Bezirk einsetzen. Ideenvorschläge gab es viele, manches wurde heuer auch umgesetzt.
WIEN/WÄHRING. Was wünschen sich eigentlich die jüngsten Währinger und Währingerinnen? Wie soll der Bezirk kinderfreundlicher werden? Diesen Fragen geht das Kinderparlament jedes Jahr nach. Zweimal im Jahr treffen sich die Kinder der dritten Klassen der Volksschulen im Amtshaus und diskutieren über die Zukunft des Bezirks.
Dabei entstehen oft spannende Ideen, die nach Möglichkeit auch umgesetzt werden. Das Kinderparlament des vergangenen Schuljahres steht nun kurz vor dem Abschluss. Und das mit vollem Erfolg: Gleich mehrere Projekte wurden umgesetzt.
Mehr Vergnügungsmöglichkeiten
Am meisten Verbesserungspotenzial hatte laut den Kindern der Spielplatz im Schubertpark. Der dortige Platz wurde komplett neu geplant und auf die Kinder warten viele verschiedene Klettermöglichkeiten, wie zum Beispiel Balanciersteg, Spinnennetz, Slackline, Boulderwand, Hüpfplatten. Wer viel herumturnt, braucht natürlich auch einen Platz zum Entspannen: Dafür gibt es eine neue Hängematte. Ganz fertig ist der neue Spielplatz allerdings noch nicht, denn die Rutsche fehlt noch. Sie soll Anfang Dezember geliefert und montiert werden.
- Für die Kinder gibt es im Schubertpark neue Klettermöglichkeiten und Hüpfplatten.
- Foto: BV18
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Neben dem Schubertpark wurde auch in der Köhlergasse gebaut. Dort errichtete man eine neue Scooteranlage, da die alte der hohen Nachfrage nicht mehr gerecht und somit zu klein wurde. Der Schulhof der Volksschule Cottagegasse erhielt über den Sommer einen Feinschliff: Der Bodenbelag wurde renoviert und neue Sitzmöbel zum Lernen, Plaudern und Jausnen installiert.
„Demokratie bedeutet argumentieren, anderen zuhören, gemeinsam Interessen abwägen. Genau das lernen die Kinder im Kinderparlament. Und es hilft uns, den Bezirk mit Kinderaugen zu sehen und auch die Bedürfnisse der Jüngsten bei unserer Arbeit zu berücksichtigen", sagt Bezirksvorsteherin Silvia Nossek (Grüne).
Das Kinderparlament wird es auch nächstes Jahr wieder geben. Das erste Treffen findet bereits im Dezember statt. Dann werden von den Kindern fleißig Ideen gesammelt.
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