"Sindbad" übernimmt Alt-Wien-Standort in der Martinstraße

Ingrid Frizberg mit Töchterchen Lea, die ganz glücklich ist, wieder in "ihrem" Kindergarten zu sein
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WÄHRING. Sowohl für Mitarbeiter als auch Eltern war es ein Schock: "Wir haben sehr spät erfahren, dass der Kindergarten zusperren würde", erzählt Kindergartenleiterin Sandra Stadler von der Nachricht, die Ende Juli kam. Einen Monat später hatten viele Eltern schon gekündigt, auch Ingrid Frizberg. "Wir haben uns mit anderen Eltern ausgetauscht und sind für eine Weiterführung sogar auf die Straße gegangen. Aber Ende August blieb uns nichts anderes mehr übrig, als unsere Töchter woanders unterzubringen", sagt Ingrid Frizberg.

Jetzt ist aber doch alles anders und Tochter Lea ist wieder in ihren alten Kindergarten zurückgekehrt. Der Standort wurde Anfang Oktober vom Kindergarten "Sindbad" übernommen. Der Verein hat führt schon zwei Kindergärten in Floridsdorf und hat nun noch zwei "Alt-Wien"-Standorte übernommen. Nur drei Tage lang waren die Türen in der Martinstraße geschlossen.

"Wir haben um jeden Arbeitsplatz gekämpft", sagt Stadler. "Und tatsächlich hat niemand gekündigt. Einige haben sich eine Auszeit genommen, aber bald wird das Team wieder vollzählig sein. Dann werden wir wieder zwölf Mitarbeiterinnen haben." Auch viele Kinder sind zurückgekehrt.

Bei "Sindbad" steht die ganzheitliche Förderung der Kinder im Mittelpunkt. Es wird gesungen, gebastelt und Bewegung gemacht. In der Montessori-Ecke wird mit natürlichen Materialien gearbeitet, die mit den Jahreszeiten wechseln. Jetzt gerade sind es Blätter und Kastanien. Das soll das Naturverständnis und die Feinmotorik fördern.

Auch Ernährung wird ernst genommen: Es wird täglich frisch gekocht und es gibt immer Obst zur freien Entnahme. Obwohl es für 2017 schon einige Anmeldungen gibt, sind es aktuell noch weniger Kinder als früher. Wer sich also für einen Platz interessiert, hat gute Chancen.

Autor:

Ulrike Kozeschnik-Schlick aus Alsergrund

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