Währing: Rassistischer Angriff auf islamisches Zentrum

Rassistisch Beschmiert: der Gebetsraum in der Staudgasse.
  • Rassistisch Beschmiert: der Gebetsraum in der Staudgasse.
  • Foto: Marco Van Jura
  • hochgeladen von Christine Bazalka

WÄHRING. Ein herabwürdigendes Graffito mitten im bürgerlichen Währing: Die Beschmierung des Gebets- und Gemeinschaftsraumes der Union islamischer Kulturzentren (UKIZ) in der Staudgasse zeigt einmal mehr, dass Rassismus gegen Muslime sich nicht nur in Form von Kommentaren im Internet entlädt, sondern auch auf die Straße schwappt.

Die Zahl der islamfeindlichen Attacken ist in den letzten Jahren gestiegen. Das belegen die Statistik der Dokumentationsstelle ZARA sowie der Verfassungsschutzbericht.

Der Währinger Gebetsraum wurde bereits zum zweiten Mal beschmiert. Warum man Opfer solcher Angriffe wird, weiß man dort nicht: "Wir haben keine Probleme mit den Nachbarn und auch ein gutes Verhältnis zur Bezirksvorstehung."

Die Tat wurde angezeigt. Sollte der Täter ausgeforscht werden, muss er sich vermutlich nicht nur wegen Sachbeschädigung, sondern auch wegen Verhetzung verantworten.

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