Weihnachtsmarkt im Türkenschanzpark: Heizstrahler und Punsch

Beim Stand von Christine Steinwendler kaufen vor allem Frauen ein.
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  • hochgeladen von Lydia Mitterbauer

WÄHRING. „Weihnachtsmarkt im Türkenschanzpark“ – ein großes, in Rot gehaltenes Schild ziert die Eingänge zum Weihnachtsmarkt. Im Türkenschanzpark sind 19 rote Hütten aufgebaut, alle mit grünen Dächern. In der Dunkelheit lässt weihnachtliche Beleuchtung die Bäume ebenfalls in Rot und Grün erstrahlen. Seit dem 17. November wird hier neben Punsch und weihnachtlichen Leckereien vor allem Kunsthandwerk verkauft.

„Es ist ein richtiger Familienmarkt. Die ganze Familie samt Oma und Opa kommt hier her“, so Ilse Morgenbesser. Sie betreibt seit sechs Jahren einen Süßwarenstand. "Die Leute hier sind sehr freundlich und es ist eine super Stimmung.“ Der Markt ist wie eine kleine Straße aufgebaut. Vom Eingang führt diese bis zu einem kleinen Platz, wo im Zentrum ein geschmückter Tannenbaum steht. Dann führt eine schmale Straße weiter und führt mit nach einer Kurve zum zweiten Eingang. Wer alle Aussteller gesehen hat, kann anschließend noch den Park genießen.

Nicht überlaufen, klein und heimelig

Stephan Krippl stellt bereits das dritte Mal seine Produkte am Weihnachtsmarkt im Türkenschanzpark aus. „Der Markt hat keine touristische Atmosphäre und ist nicht so überlaufen“, meint er. Gerade das macht den Weihnachtsmarkt so besonders. Auch Nicole Sofikis genießt die „kleine und heimelige“ Atmosphäre im Türkenschanzpark. Am Wochenende ab 16 Uhr ist am meisten los. Viele Kunden sind aus der Gegend, manche kommen immer wieder. „Fast wie Stammkunden“, so Sofikis, die heuer das erst Mal einen Stand betreibt. Beim Führen eines Standes gibt es vieles zu beachten. Die Produkte sollen gute Qualität aufweisen und gleichzeitig günstig und ansprechend sein. „Neben Hygiene, Sauberkeit und Freundlichkeit braucht es auch Schmäh und Einfühlungsvermögen“, ergänzt Morgenbesser von der „Süßen Hütte“.

„Durch die Dekoration und die frohen Weihnachtswünsche kommt man schon auch in Weihnachtsstimmung“, meint Christine Steinwendler, die als Ausstellerin die sechs Wochen vor dem Weihnachtsfest täglich im Türkenschanzpark verbringt. Bei ihrem Stand kommen vor allem Frauen vorbei, sie verkauft Schmuck. „Oder verzweifelte Männer, die noch ein Geschenk suchen“, so Steinwendler und lacht. Den Kindern wird bei diesem Markt sicher nicht langweilig. Zwei Karusselle, eine Seifenblasenwerkstatt und eine Lebkuchenwerkstatt bieten umfangreiches Programm. Gegen die Kälte sind alle Aussteller gewappnet. Heizstrahler und Wundsalbe für die Finger sind hilfreiche Begleiter. „Warm anziehen und Punsch trinken“, gehört für Nicole Sofikis auch dazu.

Zur Sache:

Der Weihnachtsmarkt im Türkenschanzpark hat bis 23. Dezember täglich bis 21 Uhr, am 24. Dezember noch von 12 bis 15 Uhr geöffnet.

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