01.02.2012, 01:00 Uhr

Gersthofer Straße: Jetzt reicht’s Homole

Zwei Fahrspuren pro Richtung: Die Grünen wollen die Straße rückbauen.

Bezirksvorsteher wettert gegen Vorhaben der Grünen, die Gersthofer Straße rückzubauen.

Nach Ansicht von Grünen-Chef Marcel Kneuer sollte diese Hauptverkehrsader trotz einer anderslautenden Studie zurückgebaut werden. Ziel: die Autos fahren langsamer durch den Bezirk, die Öffis schneller und es gibt weniger Lärmbelästigung für die Anrainer.

Für VP-Bezirksvorsteher Karl Homole ein Irrsinn. „Eine unabhängige Studie des Magistrats hat gezeigt, dass ein Rückbau 1,6 Kilometer Stau bringt und dem öffentlichen Verkehr bis zu sechs Minuten Verspätung aufbrummen würde. Was tun die Grünen? Sie beharren auf ihrer Idee“, kommentiert Homole das, wie er meint, „trotzige Rückzugsgefecht“ der Grünen.

Homole rechnet vor: „Von den zwei vorhandenen Spuren soll eine rückgebaut werden und eine den Öffis zur Verfügung stehen. Somit ist zwei minus eins drei. So einfach funktioniert die Welt der Grünen ...“
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