23.03.2016, 09:51 Uhr

Ostergruß für Lebenshilfe Amstetten

Betreuer Roman Juskewycz (hinten links), Gemeinderätin Regina Öllinger (hinten 2.v.l.) und Nationalrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (rechts) mit den MitarbeiterInnen der Lebenshilfe-Werkstätte Amstetten.

Am 21. März fand zum elften Mal der Welt-Down-Syndrom-Tag statt. Nationalrätin Ulrike Königsberger-Ludwig und Gemeinderätin Regina Öllinger schauten aus diesem Anlass mit einem Korb voller Osterhasen bei der Lebenshilfe Werkstätte in Amstetten vorbei.

Königsberger-Ludwig, Sprecherin für Menschen mit Behinderung im Parlament, setzt sich dafür ein, diese Bevölkerungsgruppe voll in die Gesellschaft zu inkludieren: „Jeder Mensch muss sich in unserer Gesellschaft frei entfalten können und seinen Platz haben. Genau das bedeutet Inklusion.“

Die Nationalrätin appelliert an die Bundesländer sicherzustellen, dass Behinderten-Werkstätten ausreichend ausgestattet sind und eine faire Entlohnung bieten. „70 Euro Taschengeld im Monat sind das falsche Signal, davon kann man sich nicht selbst versorgen. Vor allem sollen Menschen für ihre Arbeit auch eine angemessene Entlohnung erhalten, um an der Gesellschaft teilhaben zu können. Neben der Entlohnung geht es vor allem auch um die Wertschätzung, die beispielsweise Menschen mit Down-Syndrom und Menschen mit Lernschwierigkeiten, die in solchen Werkstätten arbeiten, verdienen“, erklärt Königsberger-Ludwig.
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