02.05.2016, 16:36 Uhr

Crash nach wilder Verfolgungsjagd

(Foto: FF Leobersdorf/Martin Pock)
BEZIRK BADEN. In den Vormittagsstunden des 30. April 2016 wurde die Freiwillige Feuerwehr Leobersdorf zur Sicherstellung zweier Fahrzeuge nach einem Polizeieinsatz auf die A2 Südautobahn bei Bad Vöslau in Fahrtrichtung Wien angefordert.
 

Widerstand gegen die Staatsgewalt auf der A2

Ein 35-jähriger slowakischer Staatsbürger betanke am 30. April 2016, gegen 08.10 Uhr, seinen Pkw bei einer Tankstelle im Gemeindegebiet von Aspang-Markt und setzte die Fahrt fort ohne die Tankrechnung zu bezahlen. Ein Tankstellenmitarbeiter, der die Tat beobachtete erstattete umgehend die Anzeige bei der Polizeiinspektion Neunkirchen welche sofort eine Fahndung nach dem Fahrzeug einleitete.

Eine Streife der Autobahnpolizeiinspektion Tribuswinkel nahm das Fahrzeug gegen 08.20 Uhr auf der A2 in Fahrtrichtung wahr und versuchte das Fahrzeug mit eingeschaltetem Blaulicht und Folgetonhorn zu überholen und anzuhalten. Der 35-Jährige beschleunigte sein Fahrzeug auf ca. 170 km/h und fuhr Schlangenlinien, um das Überholen des Polizeifahrzeuges unmöglich zu machen. In dem vierspurigen Autobahnbereich, im Gemeindegebiet von Bad Vöslau, gelang es den Beamten das Fahrzeug zu überholen und sich vor das Fahrzeug des Slowaken zu setzen. In der Folge rammte dieser das Heck des Einsatzfahrzeuges und geriet ins Schleudern, prallte gegen die Leitschiene am rechten Fahrbahnrand und schleuderte wieder zurück in Richtung Mittelleitschiene wobei er neuerlich mit dem Einsatzfahrzeug kollidierte. Ein 42-jähriger Polizeibeamter erlitt dabei leichte Verletzungen.
Weitere Erhebungen ergaben, dass der 35-Jährige keine gültige Lenkerberechtigung besitzt. Während der Dauer der Erhebungen an der Unfallstelle waren zwei Fahrstreifen bis 11.10 Uhr gesperrt wodurch es zu einem Rückstau kam.
Der slowakische Staatsbürger wurde festgenommen und über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wr. Neustadt in die dortige Justizanstalt eingeliefert.

(Quelle: LPDNÖ, FF Leobersdorf)
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