11.03.2016, 13:34 Uhr

Einmaliger Rundumblick von Badens neuer Theresienwarte

BADEN. Am selben Standort, an dem die viel besuchte, bereits 35 Jahre alte und dann aus Sicherheitsgründen abgerissene Warte stand, wurde in den vergangenen Monaten ein neuer Aussichtsturm errichtet. Das imposante Holzbauwerk überragt mit einer Höhe von ca. 18 m den umgebenden Baumbestand um über 3 Meter. Damit ist sie um 2 m höher als der Vorgängerbau und so erweitert sich der Rundblick auf bisher nicht sichtbare Teile der Stadt und das Umfeld bis Wien, zur Hainburger Pforte, zum Neusiedlersee und zum Schneeberg.

Die Errichtung der Aussichtswarte konnte dank einer durchdachten Transport- und Baulogistik seitens der ausführenden Firmen und der mitwirkenden Abteilung Stadtgärten abgewickelt werden. Immerhin mussten die Hauptstützen mit einer Länge von 18 m in einem Stück die steilen und engen Waldwege hinaufgebracht werden. Sicherheit, Schonung des umgebenden Erholungswaldes und möglichst geringe Beeinträchtigung der Parknutzung waren Vorgaben für die Ausführungsarbeiten, die auch eingehalten werden konnten.
Die Holzkonstruktion aus heimischem Lärchenholz in zeitgemäßer Bauweise, bei der besonderes Augenmerk auf den konstruktiven Holzschutz gelegt wurde, präsentiert sich beeindruckend an diesem markanten Punkt des Kurparks. Die fachmännische Verarbeitung garantiert zudem hohe Lebensdauer, ausgeführt von einem renommierten Betrieb aus dem Bezirk Baden.

Der Treppenaufgang erschließt 6 Geschoße, wobei 2 Ebenen mit flächigen Podesten ausgestattet sind. Eine Hülle aus vertikalen Holzlamellen schützt vor Witterungseinflüssen wie Schlagregen, bietet dennoch immer wieder Aussicht in Wald und Umgebung und erzeugt ein reizvolles Licht- und Schattenspiel.

Bgm. Kurt Staska schwärmt: „Die neu errichtete Theresienwarte bietet einen atemberaubenden Blick über unsere Stadt, die aus jeder Perspektive ein besonderes Schmuckstück darstellt.“ Sie lädt als attraktives Naherholungsziel des Kurparks zum Wandern im Badener Stadtwald und wird mit ihrem Namen, so wie die 1884 zu Ehren Theresia Göschls errichtete erste Warte, weiterhin an die Gönnerin Badens erinnern.

Planung: Architekt D.I. Gregor Reisenberger, Baden
Ausführende Firmen: Holzbau Ganneshofer, Sooß
Abteilung Stadtgärten, Baden
Seehöhe: Basis 416 m ü. A.
Gesamthöhe: 18,48 m
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