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Ein Hauch von amerikanischem Spitzensport wehte durch St. Josef, zumindest was die Show beim "Winter Classic" betraf. Aber auch das sportliche Geschehen am Eis konnte sich sehen lassen, wo sich die Red Bulls ein 4:2 erkämpften.
ST. JOSEF. Blasmusik, Feuerwerk und Lichtspiele heißt in St. Josef Eishockey für alle Sinne, das Flair von großem Sport erlebbar machen und das halbe Dorf in Bewegung bringen: Zauberwort „Winter Classic“, eine Referenz der steirischen Eishockey-Amateurliga an die Hausherren für den wohl ambitioniertesten Eishockey-Freiluftveranstalter der Steiermark. Selbst die Eisreinigungsmaschine fehlt nicht, ein archaisches Ungetüm, das wohl noch das Ende des 2. Weltkriegs erlebt hat und über Slowenien und Kärnten nach St. Josef kam. Die Eröffnungsshow wurde zelebriert wie bei einem amerikanischen NHL-Finale, erstaunlich, wie professionell die Funktionäre der Red Bulls St. Josef diesen Abend zum Highlight machten. Die „Ducks“ aus Feldbach ließen sich allerdings weniger beeindrucken als die Fans, lieferten den Hausherren einen Kampf mit offenem Visier und hätten sich ein wenig mehr verdient. Das ziemlich unebene Natureis machte Feldbach allerdings mehr zu schaffen als den Hausherren, nach kurzzeitiger Führung der Gäste zogen die Red Bulls aus St. Josef auf 3:1 davon. Abermals kamen die Ducks auf 2:3 heran, hatten gute Möglichkeiten zu Ausgleich. Erst als die Gäste in der Schlussminute ihren starken Torhüter Gerald Vogelsinger vom Eis nahmen, um Überzahl zu schaffen, glückte den Hausherren wenige Sekunden vor der Schlusssirene die Entscheidung zum 4:2. Beide Teams präsentierten sich vor 200 Zuschauern zweikampfstark, beeindruckten eisläuferisch und waren spielerisch ebenbürtig.
Red Bulls St. Josef – Ducks Feldbach 4:2 (0:0, 2:1, 2:1)
Tore/Assists: Roland Kleinhappl 2, Manuel Gangl/Nico List, Martin Rath/Kevin Aldrian bzw. Markus Müller 2/Philipp Wagner 2
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