28.03.2016, 17:49 Uhr

KOMMENTAR: Sicherheitspartner ja, Bürgerwehren nein!

Sicherheitspartner, Sicherheitsbürger, Community-Polizist, Sicherheitsgemeinderäte, Community-Referent, Nachbarschaftshilfe – derzeit werden wir von Projekten rund um das Thema Sicherheit nahezu überschwemmt. Allen gemeinsam ist die Idee der Bürgerbeteiligung an der Gestaltung der öffentlichen Sicherheit.
Warum nicht? Wenn die Bevölkerung – trotz objektiv stabiler Sicherheitslage – verunsichert ist, kann eine Miteinbindung dazu beitragen, das subjektive Sicherheitsgefühl zu steigern.
Was wir jedoch nicht brauchen, sind Bürgerwehren, die sich als Ersatzpolizei verstehen und zum Sammelbecken von Extremisten mutieren. Leider befinden wir uns derzeit in einer Phase der Radikalisierung unserer Gesellschaft. Deshalb sind wir mehr denn je gefordert, darauf zu achten, dass sich das Gewaltmonopol des Staates nicht Richtung paramilitärischer Gruppierungen verschiebt, die unter dem Deckmantel des Selbstschutzes agieren.
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hannes Fritz aus Eisenstadt | 02.04.2016 | 09:26   Melden
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