07.08.2016, 14:01 Uhr

Wie man eine Gesunde Gemeinde wird

Fuschl am See war eine der ersten "Gesunden Gemeinden" in Salzburg. Maria Pramhas (links) setzt sich als Leiterin für die Gesundheitsinitiative ein. (Foto: Avos)

Bereits seit 1992 können Gemeinden an dem Gesundheitsprogramm des Landes und Avos teilnehmen.

FLACHGAU (eve). Die Gesundheit zum Menschen bringen und nicht umgekehrt. Davon sind die Gründer des "Gesunde Gemeinde" Projekts überzeugt. "Gesundheit entsteht dor, wo Menschen leben, arbeiten und wohnen" sagt Maria Pramhas, Leiterin Gemeinden und Stadtteile bei Avos, Arbeitskreis Vorsorgemedizin Salzburg.
42, also über ein Drittel aller Salzburger Gemeinden beteiligen sich bereits an der Initiative "Gesunde Gemeinde". In Flachgau wollen Anif, Anthering, Bürmoos, Elixhausen, Elsbethen, Faistenau, Fuschl am See, Grödig, Hallwang, Henndorf, Hof, Köstendorf, Koppl, Lamprechtshausen, Plainfeld, St. Georgen bei Oberndorf, St. Gilgen und Straßwalchen, gesunde Bewohner. Bereits 1992 wurde die Initiative vom Land Salzburg und dem Arbeitskreis Vorsorgemedizin Avos, gegründet.

Mehrere Schritte zur Gesunden Gemeinde

Um eine Gesunde Gemeinde zu werden und sich mit der "Gesunde Gemeinde" Ortschschild schmücken zu können sind mehrere Schritte nötig. Die Gemeindevertretung muss den Auftakt beschließen, Avos übernimmt dann eine Gesundheitsbefragung, die die Wünsche und aktuellen Gesundheitsverhalten von zehn Prozent der Bewohner dokumentiert. Daraus entsteht wird mit Hilfe des Gemeindearztes ein Gesundheitsprogramm entwickelt. Die Resultate werden veröffentlicht, ein lokaler Arbeitskreis gegründet und regelmäßige Gesunheitsveranstaltungen angeboten. "Die meisten Gesunden Gemeinden die das Programm einmal gestartet haben bleiben eifrig am Thema Gesundheit dran" meint Pramhas.
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