20.09.2016, 16:07 Uhr

Ökostrom-Vorbild

Großes Vorbild für Ökostrom-Verwendung: Mag. Siegfried Nagl
Die wenigsten werden es wissen, aber der Grazer Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl ist ein großes Vorbild für eine ordentliche Ökostrom-Verwendung.

Rückblick

Am 7.6.2013 gab es die erste Auszeichnung für das Projekt "Ökostom-Licht am Tag."

1.566 Tage Vorbildwirkung

Seit dem 7.6.2013 sind bis heute 1.566 Tage vergangen.
1.566 Tagen blieb man(n) standhaft und setzt auf maximale Stromverwendung durch Stromverschwendung :-(
Einfach großartig wie man(n) sich hier der Öffentlichkeit präsentiert.
Schade, dass in vielen anderen Bereichen - so ein starkes Rückgrat fehlt.


Murkraftwerk Graz

Das geplante Murkraftwerk Graz betrifft die ganze Stadt Graz. Die erzeugte jährliche netto-Strommenge beträgt etwa 71.200.000 kWh.
Wird diese Strommmenge auf alle Grazer, bzw. alle Grazer Firmen gleichmäßig aufgeteilt, so gibt es etwa 300.000 "Personen", die diesen Strom dann beziehen.

240 kWh Strom für Mag. Siegfried Nagl

Jede "Person" in Graz erhält dann etwa 240 kWh Strom pro Jahr vom Murkraftwerk Graz - mehr geht leider nicht.
Der Grazer Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl erhält dann auch 240 kWh Ökostrom vom Murkraftwerk Graz - pro Jahr.

Minus 440 kWh

Die Aktion "Ökostom-Licht am Tag" beim Geschäft des Grazer Bürgermeisters benötigt aktuell etwa 680 kWh Strom pro Jahr.
Das bedeutet aber dann, dass es ein aktuelles Minus von etwa 440 kWh Strom pro Jahr gibt.
Dieses eine Murkraftwerk Graz ist zu leider viel zu wenig - für das Projekt "Ökostom-Licht am Tag" des Grazer Bürgermeisters!

Wir brauchen weitere Mur-Kraftwerke in Graz!

Zum Glück ist ja noch genügend Platz für weitere Murkraftwerke in Graz vorhanden, sodass jeder von uns Projekte wie "Ökostom-Licht am Tag" in aller Ruhe und Gelassenheit betreiben kann.

PS: Solche ähnliche Beispiele gibt es vielleicht 50.000? in Graz.

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Dieser Beitrag ist ein Teil der Energie-Jagd,
die ein wichtiges Projekt vom Einsparkraftwerk ist.

Das Einsparkraftwerk ist zu 100 Prozent unabhängig von Energiekonzernen
und sonstigen politischen Entscheidungsträgern, und wird nicht gefördert.

Durch solche und ähnliche Beiträge möchte ich mehr Bewusstsein für eine sinnvolle Energieverwendung machen.
Ebenso wird das kranke und teilweise unfähige System, mit hoffentlich einfachen Worten und Mitteln, der Öffentlichkeit präsentiert, sodass sich dann irgendwann doch etwas ändern sollte - oder?
Beim Grazer Bürgermeister dauert die Nachdenkphase nun bereits 1.566 Tage und ein Ende ist noch nicht abzusehen...
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