Blockade, beten und schlimme Erinnerungen
- Ratlos: Millioneneinkauf Robert Beric hat seit elf Spielen nicht mehr getroffen.
- Foto: GEPA
- hochgeladen von Marcus Stoimaier
Er ist momentan so etwas wie das Synonym der Sturm-Krise – Robert Beric. Der Millioneneinkauf bringt wie der Rest der Milanic-Elf keinen Fuß auf den Boden. Sein letztes Tor datiert vom 27. November 2013 – in den elf folgenden Bundesligapartien ging der Slowene leer aus. „So etwas hab’ ich in meiner Karriere auch noch nie erlebt“, hadert Goalgetter a. D. (außer Dienst).
Die Frage nach dem „Warum“ beschäftigt den 22-Jährigen seit Wochen. „Ich kann es mir einfach nicht erklären. Wir haben hier den gleichen Trainer wie bei Marburg, spielen das gleiche System“, sagt „Bera“, der für seinen Ex-Klub in der letzten Saison noch 13 Meisterschaftstore erzielte. „Natürlich ist die österreichische Liga über die slowenische zu stellen. Aber eine derartige Blockade kann ich mir einfach nicht erklären. Ich weiß auch nicht, was ich noch tun kann – vielleicht hilft jetzt nur noch beten.“
Beim Blick auf die Ausbeute der Schwarz-Weißen im Jahr 2014 auch kein schlechter Gedanke – in der Tabelle des nicht mehr ganz so neuen Jahres ist Sturm nämlich noch hinter Innsbruck mit nur zwei Punkten Letzter. Und am Samstag kommt Meister Austria nach Liebenau. „Wir müssen einmal das erste Tor schießen und in Führung gehen – dann werden wir auch als Sieger vom Platz gehen.“ Bei Interblock Laibach war Beric in einer ähnlichen Situation wie heute bei Sturm – damals stieg er mit dem Klub aus der slowenischen Hauptstadt in die zweite Liga ab ...
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