07.04.2016, 15:22 Uhr

Das AMA-Gütesiegel sichert heimische Arbeitsplätze

vlnr. Gerlinde Mallinger (Bezirksbäuerin), Dr. Michael Blass (Geschäftsführer AMA-Marketing), Max Hiegelsberger (Landesrat und Bauernbund-Landesobmann), Martin Dammayr (BBKO, Bürgermeister und Bezirksobmann), Mag. Daniela Burgstaller (Kammerrätin OÖ-Bauernbund)

Qualität aus Österreich - garantiert!

Anlässlich eines Informationsabends hatte der OÖ. Bauernbund zu einem Pressegesprächs mit dem Geschäftsführer der AMA-Marketing GesmbH Dr. Michael Blass und dem Bauernbund-Landesobmann Landesrat Max Hiegelsberger geladen. Beide betonten in diesem Gespräch, dass das AMA-Gütesiegel nicht nur für die Qualität der Lebensmittel stehen würde, sondern auch ein großer Vorteil für die heimische Landwirtschaft im internationalen Wettbewerb der Lebensmittelhersteller wäre. Das AMA-Gütesiegel ist ein behördlich genehmigtes Gütezeichen und die AMA-Marketing hat einen gesetzlichen Auftrag der genau definiert ist, ist dabei aber vollständig unabhängig. Im Zentrum der Arbeit stehen die Qualität und die Gütearbeit. Ihre Marketingmaßnahmen sollen den Absatz der österreichischen landwirtschaftlichen Nahrungsmittel fördern. Aussagen in ihrer Werbung kann der Konsument vertrauen, da sie inhaltlich belastbar und überprüfbar sind. Man kann diese Aussagen auch alle auf der Webpage www.amainfo.at nachprüfen und nachvollziehen.

Die heutigen Konsumenten haben hohe Anforderungen an die landwirtschaftlichen Nahrungsmittel, wie z.B. Gentechnikfreiheit und gute Verarbeitung, wollen also Goldstandards. Die konkreten Kaufentscheidungen fallen dann aber häufig doch noch anders aus und es wird ein preiswerteres Produkt genommen, dass alle diese Standards nicht erfüllt. Dabei kostet Qualität nicht viel mehr. Im Gegensatz zu vor 20 Jahren, wo ein Haushalt noch 40 Prozent seines Haushaltseinkommens für Nahrungsmittel ausgab, geben heute die Haushalte nur noch 12-15 Prozent dafür aus. Die Zielsetzung des AMA-Marketings möchte den Konsumenten mit authentischen Botschaften dazu überzeugen, dass Qualität, Frische, Regionalität, geringe Verarbeitung und Produkte aus der heimischen Landwirtschaft die besseren Produkte sind und sich deshalb der Konsument für diese Produkte und nicht die Billig-Produkte entscheiden sollte. Diese Botschaften erreichen laut Befragungen von Konsumenten die 16 – 29 Jährigen derzeitig am besten und sie hoffen, dass sie mit weiteren Maßnahmen auch die anderen Konsumenten erreichen werden.

Landesrat Max Hiegelsberger betonte, dass gemästet, geschlachtet und verarbeitet in Österreich und eine klare Kennzeichnung, die nachvollziehbar ist, zu mehr Vertrauen der Konsumenten führt und dies dann mehr Absatz für die heimische Landwirtschaft bringen würde und somit Arbeitsplätze sichern würde. Wünschenswert wäre es auch, wenn sich diese Qualitätsansprüche in den Großküchen und bei den Firmenessen durchsetzen würden. Ansätze dazu gibt es derzeitig in den Großküchen im öffentlichen Dienst. Nur die derzeitigen Qualitätsmerkmale in der österreichischen Landwirtschaft und bei der Produktion von landwirtschaftlichen Produkten und Nahrungsmitteln sichern letztlich Österreich eine Möglichkeit im internationalen Wettbewerb im Lebensmittelmarkt.

Am AMA-Gütesiegel Programm nehmen rund 47.000 landwirtschaftliche Erzeuger teil, davon rund 37.000 Milchviehhalter, 5000 Rinderhalter, 1800 Schweinehalter, 700 Legehennen Halter, 400 Masthuhn- und Putenhalter sowie 1500 Obst-, Gemüse- und Kartoffelproduzenten. Rund 800 Lizenznehmer dürfen ihre Produkte mit dem AMA-Gütesiegel auszeichnen. Insgesamt tragen 3000 Produkte quer über alle Produktbereiche das AMA-Gütesiegel.

Abgerundet wurde dieses Pressegespräch durch eine Verkostung der regionalen Leberkäs Spezialitäten aus Michaelnbach.
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