17.06.2016, 02:00 Uhr

Nord-Süd-Gefälle bei Grundstückspreisen im Burgenland

Für ein Baugrundstück in Eisenstadt blättert man rund sechsmal mehr auf den Tisch als im Bezirk Jennersdorf. (Foto: Rainer Sturm/Pixelio.de)
Die Preise für Baugrundstücke für Eigenheime gehen im Burgenland sehr weit auseinander. Das teuerste Pflaster ist die Stadt Eisenstadt. Je weiter südlich man kommt, desto günstiger werden die Grundstückspreise.

Der Quadratmeter kostete im Jahr 2015 laut Erhebungen der Statistik Österreich in Eisenstadt-Stadt 198 Euro, im Bezirk Jennersdorf nur mehr 27 Euro.

Betrachtet man den frei vereinbarten Mietzins, kann man ebenfalls ein Nord-Süd-Gefälle erkennen. Der Quadratmeter kostete in Neusiedl am See 7,1 Euro, in Güssing nur mehr 4,3 Euro.

Auch bei den bereits gebauten Einfamilienhäusern unterscheiden sich die Preise auf Bezirksebene sehr stark. Am teuersten waren Einfamilienhäuser im Bezirk Neusiedl am See mit über 1.800 Euro pro m2. Am günstigsten waren die Preise für Eigenheime in Jennersdorf mit knapp über 1.000 Euro pro Quadratmeter Einfamilienhaus.

Die Gesamtzahl der geförderten Wohneinheiten im Burgenland belief sich im Jahr 2014 auf 436. Insgesamt wurden 2014 fast 19 Mio Euro (2013: 21,2 Mio Euro) als Wohnbauförderung zugesichert. Auch bei den geförderten Wohneinheiten war ein deutliches Nord-Süd-Gefälle im Burgenland zu erkennen.

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