21.04.2016, 00:00 Uhr

Der neue Bürgermeister von Thaur, Christoph Walser, im Interview

Bgm. Christoph Walser möchte in der Vigilgasse lieber ein Wohnbauprojekt statt des Kindergartens verwirklichen.
Was ist das für ein Gefühl, der neue Bürgermeister von Thaur zu sein?
Bgm. Christoph Walser:
Das ist eine tolle Aufgabe und ich fühle mich sehr wohl dabei. Es macht unglaublich viel Spaß, weil ich weiß, ich kann Dinge in der Gemeinde verändern. Meine Aufgabe ist es, den Bürgern zu helfen und nicht, ihnen das Leben zu erschweren.
Wie geht es mit dem Projekt in der Vigilgasse weiter?
"Ich habe vor der Wahl gesagt, dass wir den Kindergarten lieber woanders bauen, wo wir auch Grundeigentümer sind, das gilt auch jetzt. Auch das Projekt betreutes Wohnen sollte an anderer Stelle verwirklicht werden. Jetzt müssen wir abwarten, ob den Einsprüchen gegen das Projekt beim Tiroler Landesverwaltungsgericht recht gegeben wird. Ideal wäre, wenn wir dort ein Wohnbauprojekt für junge Thaurer verwirklichen könnten.
Wann wird der Dorfplatz umgestaltet?
Der Langbach, der mitten durch Thaur fließt, muss besser gegen Hochwasser gesichert werden. Das ist ein Projekt der Wildbach- und Lawinenverbauung. Dieses Projekt wird in Teilabschnitten verwirklicht, das Bachbett im Dorfzentrum wird in sechs, vielleicht auch erst in zehn Jahren unterirdisch verlegt. Dann kann der Dorfplatz völlig neu gestaltet werden, wobei auch die Bürger beteiligt werden. In der Zwischenzeit werden wir mit Maßnahmen, die nicht viel kosten, den Platz attraktiver gestalten. Dazu beitragen wird der neue MPreis, der sich sehr gut in die Dorfstruktur einfügen wird. Die Tiefgarage für die Kunden kann auch für Veranstaltungen im Veranstaltungszentrum "Altes Gericht" verwendet werden.
Wie soll Thaur vom Verkehr entlastet werden?
Es wäre gut, wenn es von Absam aus gesehen eine neue Zufahrt zum Essachweg geben würde, damit die Kreuzung Essachweg/Dörferstraße entlastet wird und die Absamer, die den Essachweg benützen wollen, nicht mehr ins Dorf hereinfahren. Generell kann man sagen, dass die meisten Verkehrsprobleme nur überregional gelöst werden können.
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