04.07.2016, 11:59 Uhr

„Meilenstein für das Tiroler Musikschulwesen“

„Die Tiroler Landesmusikschulen und das Landeskonservatorium sind wichtige Bildungssäulen und kulturpolitische Stützen des Landes“, betont Bildungslandesrätin Beate Palfrader. „Umso mehr freut es mich, dass der Landtag nun das eigene Dienstrecht für die rund 700 Landesmusikschul- und Konservatoriumslehrkräfte in Tirol einstimmig beschlossen hat. Dieses stellt einen Meilenstein für das Tiroler Musikschulwesen dar.“
Bislang galt für die Landesmusikschul- und Konservatoriumslehrkräfte das Vertragsbedienstetengesetz des Bundes, das einige wichtige Punkte wie eine klare Arbeitszeitenregelung außer Acht ließ. Das sei nun passé, erläutert LRin Palfrader: „Die Ferienregelungen werden an jene der Pflichtschulen angepasst, Art und Umfang der Aufgabenbereiche genau festgelegt und Arbeitszeitmodelle wie Sabbatical und Bildungskarenz einführt.“
Weitere Vorteile seien höhere Einstiegsgehälter bei späterer Abflachung der Gehaltskurve sowie die Festlegung der Lehrverpflichtung an Landesmusikschulen auf maximal 26 Wochenstunden. Die Gesamtarbeitszeit pro Woche wird mit 40 Stunden klar definiert. Am Landeskonservatorium beträgt die Lehrverpflichtung für BerufseinsteigerInnen ab September 23 Wochenstunden.
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