19.06.2016, 14:25 Uhr

Schwere Raftingunfälle am Wochenende am Inn

Am Samstag ereigneten sich gleich mehrere schwere raftingunfälle am Inn. Gegen 11:15 Uhr fuhren mehrere Raftingboote, im Zuge einer durch ein Raftingsunternehmen geführten Rafting Tour, auf dem Inn stromabwärts. Kurz nach der Einmündung der Ötztaler Ache in den Inn, im Bereich der sogenannten „kick ass“ Welle, kenterte eines der Boote und alle acht Insassen, sowie der Guide stürzten ins Wasser. Während der Guide selbstständig ins Boot gelangte, wurden die übrigen acht Personen von der Besatzung eines vorausfahrenden Bootes aufgenommen, wobei ein 56-jähriger deutscher Staatsbürger bereits bewusstlos war. Nach sofortiger Reanimation und weiterer ärztlicher Versorgung durch ein Notarztteam wurde der lebensgefährlich verletzte Mann vom Notarzthubschrauber in die Klinik nach Innsbruck geflogen. Ein weiterer Mann aus Deutschland (51) erlitt leichte Verletzungen im Gesicht.
 Unmittelbar nach diesem Unfall kenterte ein weiteres Boot, wobei alle Insassen ins Wasser fielen. Sechs Personen konnten selbständig in das Boot zurücksteigen, eine Person wurde von einem nachfolgenden Boot aufgenommen. Einer dieser Personen, ein 55-jähriger Mann aus Deutschland, klagte über gesundheitliche Probleme, weshalb das Boot am Ufer anlegen musste. Der Mann wurde mit dem NAH in das KH Zams gebracht und anschließend in die Klinik nach Innsbruck überstellt. Im Krankenhaus wurde eine Gehirnblutung festgestellt.
Zu einem schweren Rafting-Unfall ist es auch am Samstagvormittag im Oberland gekommen. Eine Frau musste wiederbelebt und in die Innsbrucker Klinik geflogen werden. Das Raftingboot mit Urlaubern war im Verbund mit drei weiteren Booten unterwegs. Auf Höhe Haiming, im Ortsteil Magerbach, kenterte das Boot im hochwasserführenden Inn, der auch viele Baumstämme mitführte. Eine deutsche Rafterin konnte sich offenbar nicht an der Oberfläche halten. Sie wurde bewusstlos und musste von anderen Raftern ans Ufer gezogen werden. Dort konnte die Frau erfolgreich wiederbelebt werden. Mit einem Notarzthubschrauber wurde sie in die Innsbrucker Klinik geflogen.
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