10.05.2016, 00:00 Uhr

Turbulente Sitzung im Imster Plenum

Die jüngste Imster Gemeinderatssitzung war geprägt von regen Diskussionen rund um die Imster Sommerfußgängerzone. Vor allem ein Mail, das von der M-Preis Geschäftsführung an die Stadt Imst geschickt wurde und in dem die Skepsis gegenüber den sommerlichen Aktivitäten in der Kramergasse zum Ausdruck gebracht wurde, sorgte für Irritationen. Die Sitzung musste sogar kurz unterbrochen werden, um den Mandataren den vollen Inhalt des Schreibens zugänglich zu machen. Die Diskussion im Imster Gemeinderat wurde schließlich über die zeitliche Länge der Fußgängerzone geführt. Während einige Unternehmer die Sperre der Kramergasse ab Samstag um 10 Uhr vormittags als existenzbedrohend wahrnehmen, fordern andere Innenstadt-Kaufleute eine Ausweitung an den Wochenenden und vom Gesamtumfang. Die Wortmeldungen dazu fielen im Plenum ganz unterschiedlich aus. Man einigte sich schließlich auf eine Fußgängerzone, die im Juli und August jeweils von Samstag 11 Uhr Vormittags bis Sonntag um 22 Uhr umgesetzt wird. Die Samstage werden vom Stadtmarketing Imst in Kooperation mit dem Kulturverein "Freiraum" und anderen Vereinen bespielt, der Sonntag wird weiterhin als verkehrsfreier Ruhetag in der Innenstadt bestehen bleiben. Der Beschluss zur Sommer-Fußgängerzone wurde für die kommenden drei Jahre gefällt. Für einen negativen Höhepunkt sorgte der ehemalige FPÖ-Politiker und glücklose Innenstadt-Kaufmann Willi Grissemann, der als Zuschauer den Mandataren lautstark ins Wort fiel und durch sein ungezügeltes Benehmen haarscharf an einem Saalverweis vorbeischrammte.
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