28.05.2016, 09:19 Uhr

Therapie - Innsbruck.

Es ist eine der schönsten und liebenswertesten Eigenschaften von
Innsbruck, dass sie viele Fluchtwege in die Stille hat. Wenn man dann von der Nordkette in die Alpenstadt hinunterschaut, dann kommt einem so richtig zum Bewußtsein, wie laut da unten die Welt ist. Aber selbst hier heroben auf 2000m
dröhnt dumpf der Lärm herauf. Wenn man aber auf die Nordseite hinüber wechselt und in die Kare und Wände des Karwendels horcht, weht einem die Stille entgegen. Andere Geräusche werden zur Kostbarkeit - ein herab fallender Stein,
den eine Gemse losgetreten hat, der Schrei einer Dole oder der Pfiff eines Adlers.
Aber gerade diese Stille ist für viele Menschen eine erste Therapie, die die Berge für uns Menschen haben.
Wer die Botschaft der Berge hören will, muß sich auf diese Therapie einlassen.
Die Berge sind schweigende Lehrer. Sie drängen sich uns nicht auf -
Sie sind auch heute noch "weite Räume der Stille !
H.E.
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Sabine Stanglechner-Stöfan aus Osttirol | 29.05.2016 | 13:06   Melden
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