09.05.2016, 08:41 Uhr

Staatsmeistertitel beim Marathondebüt

Anita Baierl gemeinsam mit Staatsmeister Robert Gruber (Foto: Privat)

Anita Baierl aus Kremsmünster holt ihren bereits 13. Staatsmeistertitel

KREMSMÜNSTER (sta). Beim Salzburg - Marathon gab Anita Baierl ihr beeindruckendes Marathondebüt. Gleich in Ihrem ersten Rennen über die 42,195 Kilometer lange Traditionsdistanz holte sie sich souverän ihren insgesamt bereits 13. Staatsmeistertitel und siegte souverän in der Zeit von 2:42,35h vor der 36 jährigen routinierten Karin Freitag (2:44,27h), die sich zuletzt 4x in Folge den Staatsmeistertitel über diese Distanz sichern konnte. Gleichzeitig wurde die 27 jährige auch Landesmeisterin und Gesamtzweite der Frauen hinter der Äthiopierin in 2:39h, welche sich erst im Laufe der 2. Runde von der TUS Kremsmünster-Athletin absetzen konnte.

Österreichische Jahresbestleistung
„Ich bin sehr zufrieden, auch wenn ich nicht ganz die Zeit erreicht habe, die ich mir vorgestellt habe. Ein besonderer Eindruck war der Durchlauf bei halber Distanz, die super Stimmung hat mich richtig motiviert. Ab Kilometer 30 wurde es muskulär immer schwieriger und ich bekam eine fast 10cm große Fleischwunde auf der Fuß-Sohle, aber ich habe mich durchgebissen“, resümiert Baierl und verkündet: „Meine Zukunft liegt wohl im Marathon, man hat auch immer ein Erfolgserlebnis wenn man ins Ziel kommt, auch wenn die Zeit manchmal vielleicht nicht ganz den eigenen Vorstellungen entspricht. Bei den kürzeren Distanzen ärgert man sich oft nur, wenn man die angepeilte Zeit eventuell verpasst, da ist das "Durchkommen" selbstverständlich", so die österreichische Top-Läuferin resümierend.
Mit ihrer gelungenen Debützeit erzielte sie zugleich österreichische Jahresbestleistung und katapultierte sich in der ewigen österreichischen Rangliste auf Platz 9.
Ihre Zeit ist umso bemerkenswerter, da ihr Trainervater im Herbst leider schwer erkrankt ist und somit die Vorzeigeathletin des TuS Kremsmünster in Vorbereitung auf ihr Debütrennen bei keiner Trainingseinheit begleiten/betreuen konnte. Auch eine spezielle Vorbereitung im Winter in Form eines Trainingslagers wie im Vorjahr war leider nicht möglich.
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