16.09.2016, 15:30 Uhr

NEIN zur Atomkraft aus Klosterneuburg

Nein zum AKW: Spitzbart, Eigner und Schmuckenschlager. (Foto: Mutenthaler)
KLOSTERNEUBURG (red.) Aufgrund der geografischen Nähe - Dukovany befindet sich nur 32 Kilometer von der Österreichisch-Tschechischen Staatsgrenze entfernt - würde Niederösterreich im Fall eines schweren Unfalls des bereits bestehenden Atomkraftwerks mit hohen Strahlungsdosen belastet. Dr. Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ: „Die Stellungnahme zur internationalen Umweltverträglichkeitsprüfung weist auf die direkte Betroffenheit aufgrund der geringen Entfernung zu Niederösterreich hin. Weitere kritische Punkte sind die fehlenden Sicherheitsreserven bei Erdbeben sowie die Haftungsfrage und die Endlagerung“.

Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager, Willibald Eigner und Umweltgemeinderat Leopold Spitzbart unterstützen die ablehnende Haltung von Landesrat Stephan Pernkopf und rufen zu einer lautstarken Bewegung „gegen die Atomkraft vor unserer Haustüre“ auf: „Wir brauchen einen Komplettausstieg aus der gefährlichen Atomkraft. Je lauter die Stimme gegen die Atomkraft aus Niederösterreich ist, desto eher wird sie Gehör finden“
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