18.08.2016, 15:22 Uhr

Donauwelle sorgt für neuen Hype in Krems

Die Wakesurf-Community mit internationaler Besetzung und Sportstadtrat Albert Kisling (Mitte).
Krems an der Donau: Yachthafen |

Zum bereits dritten Mal in Folge brachte der vom Wassersport Freunde Krems, eine Sektion des ÖAMTC ZV Krems, veranstaltete Event 'Wake & Surf Convention' ein Come-Together aller Wasser- und Funsportbegeisterten.

Erstmals in Kombination mit einem Tourstop der Austrian Wakesurf-Series, deren Teilnehmer einander in zwei Kategorien messen. Das Programm präsentierte sich vielfältig: Neben den Wagesurfern als sportliches Highlight auf dem Wasser sorgten Streetfood sowie eine Weinkost & Champagner-Bar für kulinarische und abends die Surfer-Partys für unterhaltsame Momente.
Zusätzlich präsentierten zahlreiche Life- & Surfstyle-Aussteller innovative Sportgeräte wie Balance Boards, E-Scooter & E-Longboards, dazu stylische Surfwear und Home-Exterieur-Produkte. Am Schlussabend des Event übernahm Sporstadtrat Albert Kisling die Siegerehrungen.

Wakesurfen

Beachtlich - es handelt um die am schnellsten wachsende Freestyle-Trendsportart für Jung und Alt, bei der auf der Heckwelle (Wake) des Motorboots gesurft wird. Der Tour-Tross ist von Juni bis September an sechs Locations in Österreich und Deutschland mit zwei Malibu-Booten unterwegs - speziell für Wakesurfen konzipierte, mit einem bis zu 2.500 Liter fassenden Wassertank für notwendigen Tiefgang ausgestattete Motorboote. Die solcherart erzeugten Wellen dienen den Surfern als 'Plattform' für ihr athletisches Programm, das von einer Jury vor Ort bewertet wird. Dass diese Sportart auch medial für großes Interesse sorgt, bewies in Krems die Anwesenheit zweier österreichischer Fernsehsender. Mit Wiederholung darf gerechnet werden.

Stimmen zum Event

Öamtc ZV Krems-Vorstand Stefan Szing : "Unser Team möchte mit der neuen Sektion Wassersport den Jugendlichen und zahlreichen Studenten in Krems die unterschiedlichsten  Wassersportarten anbieten und auf Outdoorsport an der Donaulände aufmerksam machen. Durch solche Sportveranstaltungen soll die Donau der Bevölkerung wieder näher gebracht werden. An diesem Wochenende flanierten knapp 2Tsd Besucher die Donaulände und es kam richtiges Urlaubsflair auf. Es gibt noch jede Menge Entwicklungspotential, zurzeit haben wir fast nur Frequenzen von jenen Touristen, die zu bzw. von den Schiffen ein- und aussteigen. Die Stadt Krems rund um Sportstadtrat Albert Kisling erweisen sich jedesmal extrem kooperativ. Dazu kommen verschiedene Communities, die die Werbetrommel für uns rühren. Alles in allem eine tolle Sache."

Christian Antos, Präsident des ÖWWV und Veranstalter der Austrian Wakesurf Series:
"Wir haben im Vorjahr mit vier Tourstops begonnen und - da Wakesurfen die schnellst wachsende Wassersportart ist - heuer auf sechs Stationen erweitert (Krems, Velden, Wallsee, Passau, Wien und Traunsee). Damit bieten wir in Europa die stärkste Serie dieser Art. Ab 2017 wird die IWSS (International Wakeboard und Surfseries) die AWSS ersetzen."

Markus Lahmer, regierender Staatsmeister im Wakesurfen und Vize-Weltmeister Amateurklasse: "Ich habe vor fünf Jahren, also mit 25, begonnen und bin hauptberuflich selbständiger Caterer. Mit dem Wakesurfen kann man zurzeit noch nicht wirklich Geld machen. Weder Strömung noch Wassertemperatur der Donau spielen eine Rolle. Wir spüren nur die vom Boot erzeugten Wellen und tragen immer einen Neopremanzug plus Schwimmweste. Für mich war es ein neues, ungewohntes Gefühl hier, in einem Rennen nur Zweiter zu werden (hinter Michael Steinlesberger in der Kategorie Skim Men). Aber das fördert dein Ehrgeiz."


Wassersport Freunde Krems
Austrian Wakesurf Series
#austrianwakesurfseries
#ohanavienna
#awss16
Video des WASC in Krems auf YouTube
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