01.07.2016, 13:17 Uhr

SPÖ-Burgenland fordert zweiten Wahltag

(Foto: MEV Verlag GmbH/Kitting)

Wiederholung der Bundespräsidenten-Stichwahl: Reaktionen aus dem Burgenland

EISENSTADT (uch). Eine umfassende Reform des Wahlrechts fordert Burgenlands SPÖ-Klubobmann Robert Hergovich als Konsequenz nach dem Urteil des Verfassungsgerichtshofs.

„Alternative zur Briefwahl“

„Wir brauchen eine zusätzliche Alternative zur Briefwahl, damit diese wieder zur Ausnahme statt zur Regel wird. Daher sollte die Möglichkeit zur vorgezogenen Stimmabgabe im Wahllokal in Zukunft bei allen Wahlen angeboten werden“, meint Hergovich, der außerdem darauf hinweist, dass sich dieses Angebot bei der letzten Landtagswahl im Burgenland in einem „überraschend hohen Ausmaß“ bewährt hat.

Steiner (ÖVP): „Wahlgesetze anpassen“

Eine Anpassung der Wahlgesetze, dass sie für die Beisitzer und die Beamtenschaft praktikabel sind, fordert ÖVP-Landesparteiobmann Thomas Steiner.


Petrik (Grüne): „Van der Bellen wird ein zweites Mal gewinnen“

Grünen-Chefin Regina Petrik zeigt sich zuversichtlich, dass es es wieder gelingen wird, „eine breite Bewegung“ für Alexander Van der Bellen zu bauen und er ein zweites Mal die Stichwahl gewinnen wird. „Er hat schon in den letzten Wochen bewiesen, dass er ein Präsident ist, der Österreich gut nach außen vertreten kann und der nach innen verbindet.

LBL: Briefwahl abschaffen

Für die Abschaffung der Briefwahl spricht sich das Bündnis Liste Burgenland (LBL) aus. „Anstatt dessen sollte wie schon bei der Landtagswahl im Burgenland, bundesweit ein zweiter Wahltag bei allen Wahlen eingeführt werden“, meint LBL-Chef Manfred Kölly.
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hannes Fritz aus Eisenstadt | 02.07.2016 | 15:38   Melden
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