30.03.2016, 10:15 Uhr

Neuausrichtung mit Telefonarzt - Erfolgsmodell bei hausärztlichem Bereitschaftsdienst

Bereits 140 Mediziner sind registriert und wöchentlich werden es mehr. (Foto: Siegfried Fries / pixelio.de)

Der hausärztliche Bereitschaftsdienst wurde neu ausgerichtet. Laut Gesundheitsreferentin Beate Prettner sei das für Kärnten ein wichtiger und notwendiger Schritt gewesen.

KLAGENFURT. Durch die Einrichtung des sogenannten Telefonarztes (Telefonnummer: 141) konnte eine wichtige Clearingstelle geschaffen werden, welche den Bereitschaftsdienst von Hausärzten für Patienten aufwertet und für Ärzte attraktiver gestaltet.

Erfolgsgeschichte in der Neuausrichtung

„Das zeigt uns nicht zuletzt das große Interesse der Mediziner am neuen Modell, zu dem seit der Neuausrichtung auch Spitalsärzte zugelassen sind. Im Rahmen des neuen Modells, das die Bereitschaftsdienste in 36 Sprengeln unter der Woche regelt, sind bereits rund 140 Mediziner registriert und es werden wöchentlich mehr. Im Jahr 2015 wurden über die telefonische Servicestelle 21.385 Patienten-Kontakte abgewickelt und daraus resultierend rund 9.000 Visiten durchgeführt“, so Prettner.
Zwischen dem neu aufgestellten hausärztlichen Bereitschaftsdienst und den generellen Wochenenddiensten müsse jedoch klar unterschieden werden. Diese sind in den Verträgen der Gebietskrankenkasse mit den Vertragsärzten geregelt und auch über diese zu besetzen.
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