29.06.2016, 09:12 Uhr

ZusammenHelfen in OÖ – die erste große Helfer-Befragung

Integrations-Landesrat Rudi Anschober mit Nicole Sonnleitner, Leiterin der Stelle „ZusammenHelfen in OÖ“. (Foto: Land OÖ / Linschinger)

OÖ. Etwa 10.000 Helfer sind derzeit für Menschen auf der Flucht im Einsatz. Gemeinsam sind sie Teil des Teams "ZusammenHelfen in OÖ". Damit in Zukunft noch besser auf die Aktivitäten, Wünsche, Bedürfnisse, Anforderungen und Herausforderungen für die Flüchtlingshilfe eingegangen werden kann, wurde von „ZusammenHelfen in OÖ“ die erste große Helfer-Befragung durchgeführt.



Die Ergebnisse zeigen, dass der überwiegende Großteil der Helfer die Arbeit als positiv oder sehr positiv bewertet. Die Bedürfnisse sind hingegen unterschiedlich: Freiwillige bräuchten mehr Know-how und Austausch, Hauptamtliche fordern vor allem einen besseren Betreuungsschlüssel. Für ein langfristiges Engagement in der Flüchtlingshilfe werden Unterstützungsangebote benötigt. Vor allem in den Bereichen Information und Austausch, zu den Themen Asylrecht, Arbeitsmarkt, Sprachförderung und kulturspezifische Verständigung sehen die Befragten noch Aufholbedarf. Aus Sicht der befragten Freiwilligen benötigen Flüchtlinge derzeit vor allem Möglichkeiten für entlohnte Beschäftigung und Deutschkurse. Auch die Möglichkeit für freiwilliges Engagement und psychologische Hilfe werden benötigt.

Ziel ist es, diese Ergebnisse nun bestmöglich in die Arbeit des Integrationsressorts einzubinden und damit die Helfer/innen und den Zusammenhalt in Oberösterreich weiter zu stärken“, so Landesrat Rudi Anschober.

Die Befragungs-Ergebnisse sind im Detail ab sofort auf zusammenhelfen.ooe.gv.at online abrufbar.

2. Konferenz der Helfer für Menschen auf der Flucht:

Die 2. Konferenz der Helfer für Menschen auf der Flucht in OÖ findet im Zuge des Ars Electronica Festivals am 10. September in Linz statt und bietet Vernetzungs-, Informations- und Austauschmöglichkeit für freiwillige und hauptamtliche Mitarbeiter. Durch eine Vielzahl an Fachinputs, unterschiedliche Workshops zu Themen wie Sprache, kulturelles Verständnis, Arbeit und Ausbildung, und vieles mehr, sollen Helfer gestärkt und motiviert werden, um sich gemeinsam weiterhin für Menschen auf der Flucht einbringen zu können. Gleichzeitig gibt es Möglichkeit, beim Ars Electronica Festival innovative und neue Projektideen, die zum Nachmachen anregen, kennenzulernen.
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