28.06.2016, 14:40 Uhr

St. Antoner Senioren auf Sommerausflug in die Vergangenheit

Die St. Antoner Senioren genossen einen informativen Sommerausflug in das Ötzidorf in Umhausen. (Foto: Seniorenverein)
ST. ANTON. Am 15. Juni machten 51 Senioren mit zwei Bussen bei bestem Wetter einen Sommerausflug ins Ötzidorf nach Umhausen und zum Piburger-See. Heuer wurden sie schon zum achtenmal von der Bäckerei Ruetz und Geschäftsführer Reinhard Veider zu einem reichhaltigen Frühstück eingeladen.
Hernach ging es weiter nach Umhausen ins Ötzidorf, wo sie von einer sehr kompetenten und mit viel Liebe und Begeisterung im Ötztaler Dialekt sprechenden Führerin empfangen wurden. Sie brachte ihnen sehr anschaulich das Leben der Menschen in dieser Zeit dar.
Seit der Entdeckung des Mannes im Eis – Ötzi genannt – im Jahre 1991, wurde das Ötztal um eine kulturelle Sensation reicher. Die weltberühmten Funde aus dem 4. Jahrtausend v. Chr. bilden ein archäologisches Aushängeschild für die gesamte Ötztalregion.
Danach fuhren sie nach Piburg, von dort wanderten wir dem Piburgersee entlang bis zum Restaurant Seehäusl, wo wir die Mittagsrast gemacht haben. Hernach wanderten einige Senioren südlich um den See nach Piburg zurück.
Der Piburger See entstand durch einen nacheiszeitlichen Bergsturz. Die ursprünglich vom Gletscher ausgeschliffene Felsrinne wurde durch die Felsmassen an ihrem östlichen Rand verlegt. Dieser Stau in der Abflussrinne ließ westlich davon einen See entstehen. Spuren dieses geologischen Großereignisses sind bis heute zu sehen und zu spüren. In den Kluftspalten zwischen den riesigen Felsblöcken zirkuliert kalte Luft, die die Pflanzen- und Tierwelt beeinflusst.
Bei der Rückfahrt machten sie in Imst, im Caffee Kristall unsere Nachmittagsrast bevor wir nach St. Anton am Arlberg zurück kehrten.
Der Seniorenverein St. Anton am Arlberg unter der Leitung der Obmänner, Othmar Schranz und Johann Tschol möchten sich auf diesem Weg bei der Bäckerei Ruetz mit Geschäftsführer Reinhard Veider recht herzlich für das reichhaltige Frühstück bedanken. "Es ist doch schön, wenn immer wieder einheimische Firmen auch etwas für unsere Senioren beisteuern", berichtet Othmar Schranz.
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