11.03.2016, 07:56 Uhr

Das Leopoldstädter LenZ ist da!

Kinder stehen im LenZ im Mittelpunkt – sowohl bei der Eröffnung als auch bei der täglichen Betreuung.

Das Lern- und Familienzentrum LenZ der Concordia Stiftung wurde in Wien Leopoldstadt eröffnet.

„Wer ein Leben rettet, rettet die Welt!“ ist der Slogan der gemeinnützigen Privatstiftung Concordia. Die international tätige, unabhängige Hilfsorganisation für Kinder, Jugendliche und Familien in Not wurde 1991 von Pater Georg Sporschill nach seinen Erfahrungen mit den Straßenkindern in Bukarest gegründet und betreut seitdem Kinder und Jugendliche in Rumänien, Bulgarien und in der Republik Moldawien.

Der Haupt- und Verwaltungssitz ist in der Hochstettergasse 6. Verstärkt durch die aktuellen Herausforderungen durch Flüchtlinge und Migranten wurde nun hier ein neues Lern- und Familienzentrum eröffnet.

In einer großen Runde mit Gästen aus der Wirtschaft, der Politik, der Kirche und mit vielen Kindern, Jugendlichen und Eltern der Einrichtung eröffnete Vorstandsvorsitzender Hans Peter Haselsteiner und geschäftsführendes Vorstandsmitglied Ulla Konrad das neue LenZ. Die Kinder aus sozial benachteiligten Familien, die exklusionsgefährdet sind, in den Mittelpunkt zu stellen, ist erklärtes Ziel beider.

Die neuen Gruppenräume präsentieren sich hell und freundlich und sind für Kinder gut geschaffen. Haselsteiner: „Ein Abriss des Hauses ist aus Kostengründen nicht erfolgt, sondern ein entsprechender Umbau, Adaptierung und Ausstattung.“ Probleme mit Nachbarn werden keine erwartet. Die Finanzierung erfolgte überwiegend aus Spendengelder.

Angebot von Concordia

Drei Mitarbeiter und 22 ehrenamtliche Helfer betreuen 20 Kinder regelmäßig, helfen bei den Hausübungen, lernen gemeinsam und verbringen die Freizeit. Das Angebot richtet sich aber auch an die Eltern – hier wird jeden Donnerstag am Vormittag das Lenz-Cafe mit Elternbegleitung und –beratung, Deutschkurse für Frauen, Babybetreuung und Mutter-Kind-Aktivitäten angeboten.

Konrad: „Wir erreichen über die in Betreuung befindlichen Kinder auch deren Eltern und können diesee bei den ersten Integrationsschritten unterstützend und beratend begleiten.“
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