14.06.2016, 09:16 Uhr

Ansfelden und Doppl lieferten sich ein packendes Finale

Die Kicker von Doppl-Hart gingen als Abstiegskandidaten ins Rennen, am Ende stand der Aufstieg.

BEZIRK (rbe). "Wir hätten uns eine solche Saison niemals erträumt. Am Ende war es ein Start-Ziel-Sieg, der so nicht zu erwarten war. Umso schöner ist es, dass wir den Titel mit sieben Eigenbauspielern und keiner zusammengekauften Truppe holten", strahlte der sportliche Leiter Werner Graf nach der Partie und dem Aufstieg in die Landesliga Ost.

Nachwuchs ist Trumpf
"In der kommenden Saison werden wir jenen Spielern das Vertrauen schenken, die mit uns aufgestiegen sind. Es gibt keinen Grund, auf dem Transfermarkt aktiv zu werden", so Graf nach dem 4:4 gegen Ansfelden. Graf betont: "Der Nachwuchs ist Trumpf. Für uns ist der Aufstieg viel Wert, sind wir doch nun in Leonding die sportliche Nummer eins. Dadurch erhoffen wir uns, dass den Jungen die Entscheidung leichter fällt, bei Doppl-Hart das Kicken zu beginnen." Kurios war der Treffer zum 4:4 für Doppl durch Rupert Gypser, der aus 80 Metern einnetzte und die Fans in Extase versetzte. "Der Tormann stand weit heraußen, da habe ich einfach abgezogen und gehofft", so der Torschütze.+

Ansfelden will Steigerung
Am Ende landete die Mayr-Elf aus Ansfelden auf dem achten Rang. Beim 4:4 hat man gezeigt, dass man mit den Topteams mithalten kann. "Wir sind mit der Saison im Großen und Ganzen zufrieden, wenngleich mit dem Frühjahr nicht so sehr wie mit dem Herbst", so der sportliche Leiter Gerhard Petermandl. Die Ziele sind für die kommende Spielzeit von Petermandl bereits abgesteckt: "Wir wollten heuer nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Unser Ziel ist aufgegangen. Kommende Saison erwarte ich mir von der Mannschaft einen weiteren Schritt nach vorne, also einen Platz im oberen Drittel."
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