10.10.2016, 10:10 Uhr

Elementarschaden Präventionszentrum gegründet

(Foto: Mario Hösel/Fotolia)
LINZ. Sturm, Hagel, Blitzschlag, Schneedruck und Starkregen: Laut Versicherungswirtschaft nehmen die Schäden durch extreme Unwetter zu. Größtes Problem sind dabei kleinräumige Wetterereignisse mit starken Niederschlägen, die der Boden häufig nur zum Teil aufnehmen kann. Die Folgen sind Überschwemmungen und Murenabgänge. Oft sind bauliche oder landwirtschaftliche Maßnahmen verantwortlich dafür. So steigt der Anteil an versiegelten Bodenflächen stetig, Flüssen wird der nötige Raum genommen und in der Landwirtschaft wird der Boden durch schweres Gerät stark verdichtet und so weniger aufnahmefähig. Besonders in Hanglagen können sich große Niederschlagsmengen zu Flüssen sammeln und ganze Ortschaften verwüsten. Mit dem richtigen Hintergrundwissen könnten viele der verursachten Schäden vermieden oder zumindest eingeschränkt werden.

Eigenverantwortung stärken

Das neu gegründete Elementarschaden Präventionszentrum (EPZ) hat sich die Generierung und Verbreitung dieses Wissens zum Ziel gemacht. Um dieses Ziel zu erreichen wird nun eine stärkere Vernetzung der österreichischen Brandverhütungsstellen gefördert und deren Know-How zusammengeführt. „Ein wichtiger Schritt wird sein, Gebäudeeigentümer und vor allem Bauherren über besondere Gefährdungen aufzuklären, deren Eigenverantwortung zu stärken und sie über Vorsorgemaßnahmen zu informieren“, erklärt Arthur Eisenbeiss, Direktor der Oberösterreichischen Brandverhütungsstelle. Auch die Versicherungswirtschaft beteiligen sich mit ihrem Wissen zur Schadensverhütung am Projekt EPZ.
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