03.05.2016, 09:31 Uhr

Unfallchirurgen des Kepler Uniklinikums retten Hand

Foto: Kepler Klinikum Linz

Bei Bastelarbeiten hat sich ein 57-Jähriger seine Finger mit einer Kreissäge abgetrennt.

LINZ (red). Fünf Stunden operierten die Unfallchirurgen Stefan Froschauer und Axel Mechtler, um die Hand eines Patienten zu retten. Ein 57-järiger Maschinenbautechniker geriet bei Bastelarbeiten mit den Fingern in eine Kreissäge und wurde schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber in das Kepler Universitätsklinikum geflogen. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde der Mühlviertler mit schwersten Verletzungen eingeliefert und sofort operiert. „Drei von fünf Fingern waren teilweise amputiert. Die größte Herausforderung bei derartigen Verletzungen ist es, die millimeterstarken Gefäße und Nerven unter dem Mikroskop zusammennähen, um die Durchblutung wieder in Gang zu setzen“, berichtet Stefan Froschauer, Experte für Handchirurgie am Kepler Uniklinikum. Trotz seiner extremen Verletzungen sei es gelungen, Daumen und Zeigefinger zu retten. In den entscheidenden Tagen danach sind keine Komplikationen aufgetreten. „Die Finger sind gut durchblutet, bereits morgen kann mit der Therapie begonnen werden. Aus heutiger Sicht bin ich zuversichtlich, dass seine Finger erhalten bleiben und er sein Hobby bald wieder ausüben kann“, so Froschauer.
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