15.04.2016, 12:49 Uhr

"Gefahr aus der Luft": So plagen Pollen uns Melker

Edda Menke-Lechner weiß was bei herumschwirrenden Polen zu tun ist.
BEZIRK. Ihre Augen fangen an zu brennen? Die Nase fühlt sich verstopft an und Sie müssen die ganze Zeit niesen? Wenn auch noch ein Hautausschlag dazukommt, sollten Ihnen endgültig bewusst sein: Sie reagieren auf etwas allergisch.

Abklären welche Art
"Wichtig ist, mit einem Facharzt einen Allergietest durchzuführen, um zu wissen, auf was man allergisch ist", sagt die Melker Hals-Nasen-Ohren Fachärztin Edda Menke-Lechner. "Sobald das abgeklärt ist, kann mit gezielten Gegenmaßnahmen wie Allergiesprays oder -tabletten begonnen werden."

Zuhause "einbunkern"
Doch Medikamente alleine helfen bei der Immunerkrankung oft nicht. Wenn man aber weiß, welche Pollen für den Körper schlecht sind, können Pollenwarndienste im Internet helfen. "Für den Fall, dass Belastung eintritt, sollte man die freie Natur eher meiden und in geschlossenen Räumen verweilen", so die Expertin.

Hoffnung für Allergiker
Es gibt aber auch gute Nachrichten. Die Hyposensibilisierung, oder auch spezifische Immuntherapie gennant, zeigt immer mehr Wirkung. Dabei wird ein wiederholter, kontrollierter Kontakt mit einer allergieauslösenden Substanz (einem Allergen) durchgeführt, so dass der Körper seine Überempfindlichkeit gegen das Allergen langsam verliert. "Bei Durchführung dieser Therapie können Pollenallergiker schon nach drei Jahren geheilt werden", macht Menke-Lechner den Betroffenen Hoffnung.
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