14.06.2016, 12:40 Uhr

Bezirk Melk: "Bauern müssen um Existenz bangen"

Alois Fröschl setzt sich gemeinsam mit Manfred Mitmasser, im Bild mit Familie, für die Bezirksbauern ein.

TTIP und die Produktionspreise machen den Bezirksbauern zu schaffen

MARBACH. "Die Lage ist dramatisch. Nicht nur die fallenden Produktpreise machen den Landwirten zurzeit zu schaffen, sondern auch die Angst, was mit TTIP und CETA auf uns zukommt", bringt der freiheitliche Landeskammerrat und Landwirt Manfred Mitmasser beim Eröffnungsplädoyer zur Veranstaltung "Wie TTIP unser Leben verändert" die Sorgen der Bezirksbauern auf den Punkt.


Klagen von großen Konzernen

Gemeinsam mit acht weiteren Experten wurde in Marbach auf die Gefahren des Freihandelsabkommens mit den US-Amerikanern aufmerksam gemacht.
"Es geht ja nicht nur darum, dass mit dem Abkommen die Marktpreise weiterhin sinken, sondern auch darum, dass Klagen von großen Konzernen gegen die kleinen Bauern leichter möglich sind und diese damit um ihre ohnehin schon gebeutelte Existenz bangen müssen", sagt Bezirksbäuerin Cornelia Baumgartner aus Pöggstall.
"Im Moment sind die Landwirte leider das schwächste Glied in unser Wirtschaftskette. Als Landwirt hoffe ich natürlich auch, dass von Seiten der Regierung und des europäischen Parlaments ein Umdenken zum Thema TTIP stattfindet", gibt Nationalrat Georg Strasser ein klares Nein zu TTIP ab.
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