08.03.2016, 20:29 Uhr

Wer einmal zuschlägt, schlägt immer.....

Alfred Pohl, Inge Pelzelmayer, Josef Bauer, Ursula Hain und Claudia Fath-Kuba

Jedes Jahr werden 30 Frauen umgebracht.


„silent witnesses“ – Ausstellung im Foyer der Weinviertler Volksbank


Anlässlich des Internationalen Tages der Frau am 8. März, fand auf Initiative des Vereins „Autonome Österreichische Frauenhäuser“ im Foyer der Weinviertler Volksbank in Mistelbach die Eröffnung der Wanderausstellung „silent witnesses“ statt, zu der Stadträtin Ingeborg Pelzelmayer auch NR a. D. Heinz Kuba, sowie einige Stadt- und Gemeinderäte begrüßte.

Ursula Hain, Geschäftsführerin des „Frauen für Frauen“ Beratungszentrums: „Mit dieser Kampagne soll Frauen gedacht werden, die von ihren Partnern oder ehemaligen Partnern ermordet wurden, wobei jede Figur stellvertretend für eine Frau steht, die in den vergangenen Jahren in Österreich umgebracht wurde.“

Die eigenen vier Wände sind der gefährlichste Ort. 90 Prozent aller Fälle passieren zu Hause. Im Schnitt kommt es in NÖ zu täglich 20 Polizeieinsätzen wegen häuslicher Gewalt. „Die betroffenen Frauen warten meist drei bis vier Jahre, bevor sie den Schritt wagen, Hilfe in Anspruch zu nehmen“, weiß Claudia Fath-Kuba, Leiterin des Frauenhauses. Bürgermeister Alfred Pohl bezeichnete es als beschämend, dass in unserer zivilisierten Welt Frauen misshandelt werden. Dass 30 Prozent der Gewalt mit Geldproblemen beginnt, wusste Volksbank Geschäftsstellenleiter Josef Bauer.
In Gedenken an die ermordeten Frauen wurde eine Schweigeminute abgehalten.
Denn: „Gewalt an Frauen – geht gar nicht.“
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.