08.04.2016, 14:43 Uhr

Landessieger des Redewettbewerbs ausgezeichnet

Beim Redewettbewerb überzeugten SchülerInnen aus den Bezirken Güssing und Jennersdorf (Foto: LMS Burgenland)

Im Wettbewerb der Meinungen mit eigenen Ideen überzeugen
Landessieger des Redewettbewerbs „Klassische Rede“ und „Neues Sprachrohr“ im Kulturzentrum Oberschützen ausgezeichnet.

OBERSCHÜTZEN. Reem Donia von der 8. Klasse der iNMS Jennersdorf gewann mit "Wer, wenn nicht wir" den Wettberwerb in der Kategorie "Klassische Rede". In der selben Kategorie überzeugte Patrik Kropf von der Politechnischen Schule Jennersdorf mit "Österreicher im Fußballkoller" sowie Manuel Koller von der FW Güssing mit "Depression - eine Lebenseinstellung". In der Kategorie "Neues Sprachrohr" räumten Johanna Krajcsovics, Carolina Kroboth, Marco Prinner und Katharian Schober vom BORG Güssing mit dem Thema "Nächstes Jahr" ab. Die Erstplatzierten vertreten das Burgenland beim Bundesfinale von 21. bis 25. Mai 2016 in Graz.

Sprache fördern

Den 64. Redewettbewerb hatte das Landesjugendreferat in Zusammenarbeit mit dem Landesschulrat für Burgenland ausgeschrieben. Zur Teilnahme eingeladen waren SchülerInnen der 8. Schulstufen, der Polytechnischen Schulen und der mittleren Schulen in der Kategorie „klassische Rede“ und die höheren Schulen in der Kategorie „Neues Sprachrohr". „Engagement, Einfallsreichtum und viel persönliche Energie zeichnen die Reden dieser jungen Menschen aus. Ich wünsche allen, dass dieses Engagement erhalten bleibt", so Jugendlandesrätin Astrid Eisenkopf bei der Verleihung. Insgesamt nahmen 26 Schüler am Redewettbewerb teil. Am 5. April übergaben die Jugendlandesrätin und der Amtsführende Präsident des Landesschulrates Heinz Zitz im Kulturzentrum Oberschützen Urkunden und Preise für alle TeilnehmerInnen und die Erstplatzierten.

Ein neuer Trend

Das große Engagement und die große Teilnehmerzahl beim Redewettbewerb unterstreichen zwei wichtige Trends: Einerseits steigt das Interesse der Jugendlichen an gesellschaftspolitisch wichtigen Themen, andererseits wird das traditionelle Instrument der Rede wieder stärker geschätzt. „In der heutigen Zeit kommt es mehr denn je darauf an, dass man im Wettbewerb der Meinungen mit eigenen Ideen überzeugen kann und eine entsprechende Wirkung erzielt. Die bei unserem Wettbewerb gewonnenen Erfahrungen unterstützen daher alle Teilnehmer auf ihrem weiteren beruflichen und privaten Lebensweg", so Landesrätin Eisenkopf.

Wortgewandt überzeugt

Eine Lanze für Redewettbewerbe bricht auch der Amtsführende Präsident des Landesschulrats Mag. Heinz Zitz: „Die Fähigkeit, starke Argumente vorbringen zu können und dabei zu überzeugen, ist Voraussetzung für einen erfolgreichen persönlichen und beruflichen Lebensweg. Rede- und Sprachgewandtheit sind wichtig für die persönliche ebenso wie für die berufliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler. Ich bin stolz auf die gezeigten Leistungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.“
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