10.08.2016, 20:12 Uhr

Ein Südafrikaner möchte zum Österreichischen Bundesheer

Äußerst rechts Hr. Shezi bei der Verabschiedung

Die Maßnahmen des neuen Verteidigungsministers Doskozil bewirken weltweit ein positives Echo: Sbonelo Shezi wurde in Südafrika geboren und möchte den Militärdienst als Einjährig Freiwilliger in Österreich absolvieren.

Sbonelo Shezi wurde in Südafrika geboren und erhielt aufgrund seiner Tiroler Mutter die Doppelstaatsbürgerschaft. Mit der bestandenen Matura in Südafrika meldete er sich als Einjährig Freiwilliger beim Österreichischen Bundesheer, um dort zum Milizoffizier ausgebildet zu werden.

Der Amtsschimmel wieherte

Sein Onkel Helmut Hardt-Stremayr ist selber Berufsoffizier und hat in enger Zusammenarbeit mit Oberstleutnant Ralph ETTEL, einem Wehrdienst-Beauftragten des Heerespersonalamtes in Innsbruck alle Hindernisse beiseite räumen können. Und heute ist der große Tag: Sbonelo Shezi fliegt auf eigene Kosten nach Österreich und wird in St. Johann im Pongau wohnen, um sich am 16. August 2016 zu einer dreitägigen Überprüfung in Wels (OÖ) zu unterziehen. Aufgrund der ernsthaften körperlichen Vorbereitung wird er den bekannten körperlichen Prüfungserfordernissen entsprechen können. Das Allgemeinwissen eines Österreichers in den Bereichen Geschichte, Geographie, etc. wird er sich aber erst aneignen müssen. Aufgrund seiner 18jährigen Vergangenheit in Südafrika spricht er neben dem leichten tirolerischen Akzent natürlich fließendes Englisch und hofft, damit auch punkten zu können. Nachdem er in einem township aufgewachsen ist und bisher eigentlich immer gesund war, ist er auf den medizinischen Befund besonders gespannt.

Humor hat er auch

Auf seine hellere Milchschokoladenhautfarbe angesprochen meinte er lachend: „Während sich alle anderen schwarz tarnen werden müssen, werde ich mich wahrscheinlich weiß tarnen müssen.“
Wie auch viele andere Jugendliche in seinem Alter wird er sich bis zum Einrückungstermin am 1. September 2016 mit seinem Smartphone auf Pokémon-Jagd begeben und könnte dadurch leicht erkannt. Auch in Südafrika ist dieses Spiel in den letzten Monaten sehr populär geworden.
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