01.07.2016, 16:13 Uhr

"Köpfe einziehen, die Falken kommen"

Die Vorstellungen der Falknerei auf der Burg Hohenwerfen sind ein echter Besuchermagnet. (Foto: Angelika Pehab)

Die hohe Kunst der Falknerei wird auf der Burg Hohenwerfen präsentiert.

WERFEN (ap). Die früheren Salzburger Erzbischöfe liebten das Jagen. Als Jagdsitz wurde damals die Burg Hohenwerfen über lange Zeit hinweg genützt. Daran erinnert noch heute die Falknerei. Neben dem historischen Landesfalkenhof beherbergt die Burg Österreichs erstes Falknereimuseum. Die täglichen Flugvorführungen geben einen Einblick in die hohe Kunst der Beizjagd und sind Auszüge aus der täglichen Trainingsarbeit sowie Jagdvorbereitung. Dies alles dient der artgerechten Haltung und fördert die Zusammenarbeit von Mensch und Vogel.

Interessant und schaurig zugleich: Das Mittelalter

Das mächtige Bauwerk Burg Hohenwerfen thront seit über 900 Jahren auf ihrem steilen, 155 Meter hohen Felskegel über dem Salzachtal. Über die Jahrhunderte war sie Schauplatz von Angriffen und Belagerungen. Große Herrscher und Landesherren wie etwa Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau waren Gefangene auf der Burg. Eine Burgführung umfasst die Besichtigung der Burgkapelle, der Pechküche, des Zeughauses, des Wehrganges, des Glockenturms und des adaptierten Fürstenzimmers. Die illuminierte Ausstellung zur Baugeschichte sowie die Waffenausstellung „Vom Haudegen zum Schießprügel“ ermöglichen Besuchern spannende Einblicke ins mittelalterliche Leben.
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