09.08.2016, 13:25 Uhr

Neues Heim zum Jubiläum

Rupert Sendlhofer, Michi Berger und Hermann Viehauser vom Feuerwehr Kommando freuen sich mit Bgm. Fritz Zettinig und Amtsleiter über den gelungenen Neubau des Feuerwehrhauses. (Foto: Konrad Rauscher)

Feuerwehrhaus in Bad Hofgastein fertiggestellt

BAD HOFGASTEIN (rau). Sozusagen als besonderes "Geschenk“ zum heurigen 140-jährigen Bestand kann sich die Freiwillige Feuerwehr Bad Hofgastein über ein neues Feuerwehrhaus an der Gasteiner Bundsstraße freuen. Aufgrund der beengten Verhältnisse und dem fehlenden Stand der Technik wurde das bestehende Feuerwehrhaus als nicht mehr zeitgemäß erachtet, weshalb man bereits im Jahr 2012 bei der Salzburger Landesregierung ein Ansuchen auf Aufnahme ins Bauprogramm für Feuerwehrhäuser gestellt hatte.

Baugrundfindung schwierig

Nach längeren Debatten konnte man sich auf den Baugrund westlich des Seniorenheims als neue Stätte der Freiwilligen Feuerwehr verständigen. In weiterer Folge konnte man mit dem Grundeigentümer (Pfarrgründe Bad Hofgastein) auf einen 50-jährigen (mit 20-jähriger Option) Baurechtsvertrag einigen, um das Grundstück auf die vor bezeichnete Dauer sicherzustellen. Der abschließende Beschluss zur Realisierung des Feuerwehrhauses wurde von der Gemeindevertretung am 28.7.2014 gefällt.

2.840.000 Euro investiert

Die Gemeindevertretung hat in Abstimmung mit dem Gemeindeausgleichfonds eine Gesamtprojektsumme von 2.840.000 Euro genehmigt, die zum einen aus Fremdmittel (Darlehen in Höhe von 400.000 Euro) und zum anderen aus dem Cash Flow (Mittelfristiger Finanzplan, Rücklagen, etc.) finanziert werden. Als Fördermittel wurde vom Land Salzburg (GAF) ein Förderbeitrag von 555.000 Euro und vom Landesfeuerwehrverband ein finanzieller Beitrag von 225.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Heimische Firmen am Werk

Beginn der Baumaßnahmen war im März 2015, wobei zu Beginn die Bodenverbesserungsmaßnahmen notwendig waren, ehe man im Mai 2015 mit den Hochbaumaßnahmen beginnen konnte. Besonders stolz ist die Gemeinde darauf, dass die diversen einheimischen Firmen bei den Errichtungsmaßnahmen beteiligt wurden.

Eigene Alarmzufahrt

Das neue, hochmoderne Feuerwehrhaus besteht aus einer 480 Quadratmeter großen Fahrzeughalle mit sieben Stellplätzen, einer davon für Wasch- und Wartungszwecke, und einem großen Schulungsraum, der dem neuesten Stand der Technik entspricht. Zusätzlich weist das Objekt eine Alarmzufahrt über die B167, Alarmparkplätze, einen 13 Meter hohen Schlauchturm, einen Übungsplatz, einen Vorplatz, einen Nachrichtenraum für die Einsatzzentrale auf sowie einen Kommandoraum (Büro und Verwaltung) auf. Darüber hinaus gibt es noch einen Bereitschaftsraum inkl. Teeküche, Sanitäranlagen im Ober- und Erdgeschoss, eine Zeugwartwohnung, einen Jugendraum sowie mehrere Lagerräume.

Ortschef spricht Dank aus

Bürgermeister Fritz Zettinig bedankt sich für den langen Atem und die tolle Umsetzung: "Unsere Gemeinde bedankt sich zudem bei allen Beteiligten, insbesondere bei den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, die allesamt ehrenamtlich tätig waren und sich zum Wohle der Allgemeinheit in den Dienst der Sache gestellt haben. Vor allem bedanke ich mich auch bei allen Projektbeteiligten für die reibungslose Abwicklung. Besonders stolz macht es mich, dass es uns gelungen ist, den Großteil der Arbeit mit heimischen Firmen bewerkstelligt zu haben. Ich wünsche mir, dass die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bad Hofgastein mit der neuen Heimstätte viel Freude haben und von all ihren Einsätzen wieder gut heimkehren."

Altes Gebäude dient Bauhof

Die feierliche Eröffnung findet im Beisein des Landeshauptmannes am 10. September 2016 statt. Bis auf Widerruf wird das alte Feuerwehrhaus dem gemeindeeigenen Bauhof zur Verfügung gestellt, insbesondere um die Situation des Fuhrparks zu verbessern.

Objekt als Blickfang

„Als Bürgermeister der Marktgemeinde Bad Hofgastein ist es mir eine besondere Freude, dass der Neubau des Feuerwehrhauses ausgesprochen gut gelungen ist und das Gebäude dem neuesten Stand der Technik entspricht. Für jeden, der in unseren schönen Ort einfährt, ist das neue Objekt ein toller Blickfang und fügt sich in das Ortsbild bestens ein."

Alle Fotos: Konrad Rauscher
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