06.06.2016, 15:05 Uhr

Ein Hoch auf das Hochbeet der Produktionsschule Ried

Das Hochbeet ist entstanden, weil alle an einem Strang gezogen und ein gemeinsames Ziel verfolgt haben. (Foto: BFI)
RIED IM INNKREIS. Viele Jugendliche haben Probleme, am ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. In der BFI-Produktionsschule Ried werden sie in den Bereichen Gastronomie, Metall, Kunststoff und Lagerlogistik gefördert und auf ihre berufliche Zukunft vorbereitet. Darüber hinaus können sie dadurch ihre Persönlichkeit festigen und stellen ganz neben bei Dinge für den alltäglichen Gebrauch her, wie zum Beispiel ein Hochbeet.

Bau eines Hochbeets

In einem fachbereichsübergreifenden Projekt hat die Produktionsschule ein Hochbeet angefertigt, in dem das Wachsen und Gedeihen unterschiedlicher Kräuter und Gemüsesorten für die jungen Erwachsenen erlebbar und sichtbar gemacht werden. Die Trainer und Teilnehmer der Fachbereiche Metall und Kunststoff übernahmen mit Begeisterung die Planung, Gestaltung und praktische Umsetzung. Die Fachbereiche Gastronomie und Lagerlogistik kümmerten sich um die Auswahl der Pflanzen, den Einkauf und um das Einpflanzen.

Durch die regelmäßige Pflege und Betreuung wachsen und gedeihen die Pflanzen ausgezeichnet. Neben der täglichen Verwendung in der schuleigenen Küche macht sich der Fachbereich Lagerlogistik bereits Gedanken über die Ernte und eine mögliche Weiterverarbeitung. Dafür gibt es schon interessante Ideen: Angedacht ist die Herstellung von Kräuter- und Badesalzen oder Kräuterölen.
Darüber hinaus ist ein sehr informatives und hübsches Handbuch über Kräuter, deren Verwendung und Wirkung entstanden.

Gemeinsam ans Ziel

"Nur in Zusammenarbeit mit allen Fachbereichen und dem großen Engagement aller Jugendlichen konnte dieses Projekt realisiert und erfolgreich umgesetzt werden", freut sich Sabine Steffan, Regionalleiterin des BFI Innviertel. „Die Erfahrung, etwas gemeinsam zu planen, zu gestalten und zu produzieren hat neben dem Erlernen der Grundfertigkeiten einen hohen pädagogischen und sozialen Wert. Das gemeinsame Ausprobieren und Experimentieren trägt nicht nur zu mehr Lebenspraxis bei, sondern bringt den Jugendlichen auch Selbstvertrauen, in dem sie ganz selbstständig Rollen übernehmen.“
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