17.06.2016, 08:42 Uhr

HLW-Schüler im EU-weiten Austauschprogramm

Die Schüler der 4HLSb absolvierten ein 2-wöchiges Praktikum in London. (Foto: HLW Bad Ischl)

Schüler/innen der HLW Bad Ischl hatten in den vergangenen zwei Schuljahren die Möglichkeit, ihr Pflichtpraktikum im EU-Ausland zu machen. Dafür erhielt die Schule eine großzügige Fördersumme von Erasmus Plus, einem Programm des Österreichischen Austauschdienstes (OeaD)

BAD ISCHL. Das im Frühling 2015 von der HLW Bad Ischl eingereichte Projekt "Soziale Kompetenzen Bad Ischl" wurde bewilligt und ermöglichte es im Sommer 2015 elf Schülern und im Sommer 2016 weiteren 19 Schülern, einen Teil ihrer Pflichtpraktika im Ausland zu absolvieren. Die Jugendlichen der jeweils 4. Jahrgänge verbrachten zwischen zwei und acht Wochen in sozialen Einrichtungen in verschiedensten EU-Ländern. Eines der wichtigsten Ziele des Projektes war es, die Standards und Möglichkeiten der Betreuung und Begleitung von Menschen in anderen europäischen Ländern kennen zu lernen und mit jenen in Österreich zu vergleichen. Außerdem erwarben die jungen Menschen wesentliche neue Fähigkeiten und Kompetenzen, sammelten Erfahrungen und erhielten Einblicke in neue Arbeitswelten. Ebenfalls sollte die Auslandserfahrung zur Persönlichkeitsentwicklung sowie zur Erweiterung des persönlichen Horizonts der Schüler beitragen. Viele der Teilnehmer verstanden das Praktikum als Chance ihre Fremdsprachenkenntnisse zu intensivieren.

Partnerschaft gestärkt

Ziel des Austausches war es aber auch, die schon seit einigen Jahren bestehenden Partnerschaften mit Einrichtungen in Schweden, Spanien und Rumänien weiter zu intensivieren. Als neuer Projektpartner konnte eine Agentur in London gewonnen werden, die 13 Schülern im Juni 2016 Praktikumsstellen im sozialen Bereich für jeweils zwei Wochen vermitteln konnte.
Die HLW Bad Ischl plant, für die kommenden zwei Jahre ein weiteres Projekt bei Erasmus Plus einzureichen, um dadurch die finanziell geförderten Auslandspraktika als Standard an der Schule anbieten zu können. Die Partnerschaften in den genannten Ländern sollen bestehen bleiben und die Lehrkräfte bemühen sich um eine Ausweitung der Praktikumsstellen.
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