21.04.2016, 13:39 Uhr

Jumping Fitness: Springend fit werden (MIT VIDEO)

Die Stangen, an denen sich Viktoria und Carmen Edlinger abstützen, dienen als Unterstützung bei den schnellsten Sprüngen (Foto: Schönegger)

Die Zwillingsschwestern Carmen und Viktoria Edlinger aus Flattach über den Trendsport "Jumping Fitness".

FLATTACH (schön). Hüpfen. Zum Beat der Musik. Mit möglichst viel Körperspannung und Kraft. Ansteigende Intensität inklusive. Die Rede ist von der aktuellen Trendsportart "Jumping Fitness". "Das Workout wird auf speziellen Trampolinen durchgeführt", weiß Carmen Edlinger aus Flattach, die zusammen mit ihrer Zwillingsschwester Viktoria die Ausbildung zum "Jumping Instructor" absolviert hat. "Derzeit trainieren wir in der Fit-Lounge in Lienz und in der NMS Obervellach", fügt Viktoria hinzu.

Seile statt Federn

Doch was ist eigentlich das "Spezielle" an den Jumping Fitness-Trampolinen? "Statt der Sprungfedern, die man vom heimischen Garten-Trampolin kennt, haben Jumping Fitness-Trampoline Gummiseile", erklärt die 20-jährige Viktoria Edlinger. Während des Trainings werden teils schnelle, teils langsame Sprünge, Schritte und Kombinationen, die man aus der Aerobic und dem Kraftsport kennt, ausgeführt. "Der Haltegriff, der vorne montiert ist, dient als Unterstützung beim sogenannten 'Powerjump', also bei den schnellsten Sprüngen", sagt Carmen ergänzend.

Musik als Motivator

Und was ist für die beiden das Besondere an der Sportart? "Die Musik ist ein bedeutender Antrieb: Dass der ganze Körper bei cooler Musik trainiert wird, macht das Workout für uns so besonders", sagen die beiden unisono.

So trainiert man richtig

Um das Jumping Fitness-Workout richtig auszuüben, ist laut Carmen und Viktoria Edlinger folgendes zu beachten:

1. Bauch anspannen.
2. Nicht in die Höhe springen, sondern mit voller Kraft in das Trampolin hinein. Der Oberkörper soll dabei stabil bleiben.
3. Immer mit der ganzen Fußsohle auftreten.

Zur Sache:

Bei Jumping Fitness handelt es sich um ein dynamisches Gruppen-Fitness-Training auf dafür speziell entwickelten, lizenzierten, sechseckigen Trampolinen, auf denen vorne eine Stange montiert ist. Darauf kann man seine Oberarme abstützen, wenn beim "Powerjump" die schnellsten Sprünge gefordert sind.

Das Workout basiert auf den Beats in der Musik und ist darüber hinaus gelenksschonend.

Durch die Kombination von Jumps, Sprints und schwungvollen Armbewegungen sowie Balance-Übungen wird der ganze Körper trainiert. Dabei werden bis zu 400 Muskeln aktiviert, darunter auch die Beckenboden- und die gesamte Rumpfmuskulatur.
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