26.09.2016, 15:04 Uhr

Unterricht im Hochgebirge

(Foto: NPHT)

Die Schüler der NMS Winklern waren im Nationalpark Hohe Tauern unterwegs.

NATIONALPARK HOHE TAUERN. Drei Tage lang ging es für die Schüler der Klassen 3a und 3b der NMS Winklern im Rahmen des Projektes NaturSportSpaß hinaus in den Nationalpark Hohe Tauern.

Am Gletscherlehrweg

Quartier wurde im Glocknerhaus bezogen, von wo aus sie jeden Tag mit den Nationalpark Rangern die Hochgebirgsnatur und die Pasterze erkundeten. Bei einer Wanderung entlang des Gletscherlehrweges zeigten sich die Schüler sichtlich durch den Rückgang der Pasterze beeindruckt; sie hat allein im letzten Gletscherjahr 2014/15 54,4 Metern an Länge verloren. Die Schüler, die im Frühjahr an der Verbund-Klimaschule des Nationalparks Hohe Tauern teilgenommen haben, konnten so die Auswirkungen des Klimawandels mit eigenen Augen auf sich wirken lassen.

Wissen und Erfahrung

„Die Schüler profitieren sichtlich von dem vielseitigen und sich ergänzenden Bildungsprogrammen des Nationalparks Hohe Tauern. Die Verknüpfung von theoretischem Wissen und selbst gemachten Erfahrungen im Gelände sorgt dafür, dass sich das Gelernte bei den Kindern dauerhaft einprägt“, so Nationalpark Direktor Peter Rupitsch.

NaturSportSpaß

Das Projekt NaturSportSpaß gibt es mittlerweile seit mehr als zehn Jahren und wird in Kooperation zwischen dem Nationalpark Hohe Tauern und der NMS Winklern veranstaltet. Die Schüler haben von der 1. bis 4. Klasse die Möglichkeit, an spannenden dreitägigen Kursen im Nationalpark Hohe Tauern teilzunehmen. Ziel des Programmes ist es, der heranwachsenden Generation die Möglichkeit zu bieten, das Interesse für ihren Lebensraum, der Nationalparkregion Hohe Tauern, und der regionalen Kultur des Oberen Mölltals bei viel Spaß an sportlicher Betätigung zu fördern.

Gemeinsam für den Klimaschutz

Die Verbund-Klimaschule des Nationalparks Hohe Tauern wurde 2010 von Verbund, Österreichs führendem Stromunternehmen, und dem Nationalpark Hohe Tauern, Österreichs ältestem und größtem Nationalpark, ins Leben gerufen. Das kostenlose, viertägige Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 4. bis 10. Schulstufe. Als Lehrer und Leiter des Projektunterrichtes kommen speziell ausgebildete Nationalpark Ranger in Schulklassen in den Nationalpark Bundesländern Kärnten, Salzburg und Tirol. Gemeinsam mit den angehenden Klimaexperten erarbeiten sie Hintergrundwissen zu den Themen Klima und Klimaschutz und erforschen die Auswirkungen des eigenen Handelns auf das Weltklima. Seit dem Start des Programmes haben bereits 15.000 Schülerinnen und Schüler vom Klimaschulunterricht profitiert.
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