10.03.2016, 09:44 Uhr

Svoboda verkauft Büromöbel-Sparte

(Foto: Svoboda Büromöbel)

Verwaltung und Produktion soll in St. Pölten erhalten bleiben. Rudolf und Eugen Svoboda widmen sich der sich der Svoboda Entwicklungs GmbH & Co KG.

ST. PÖLTEN (red). Die Svoboda-Gruppe verkauft ihre Büromöbel-Sparte und die Svoboda Projektservice GmbH & Co KG an die faw unternehmensberatung kg. Die Marke „Svoboda Büromöbel“ und der Standort in St. Pölten sollen erhalten bleiben, auch die Mitarbeiter werden übernommen. Ziel ist die Stärkung der Marke. Rudolf Svoboda und Eugen Svoboda widmen sich in Zukunft innerhalb der Svoboda-Gruppe ganz der Entwicklung des Metallbetriebs Svoboda Entwicklungs GmbH & Co KG (Svoent) zu einem niederösterreichischem High-Tech Unternehmen.

Anfang März wurden die intensiven Verkaufs-Verhandlungen mit mehreren Interessenten finalisiert. Die branchenerfahrene faw unternehmensberatung kg als Käufer hat auch schon andere Betriebe, wie die hali betriebs gmbh in Eferding/Oberösterreich, übernommen und erfolgreich neu aufgestellt.

"Rahmenbedingungen für notwendige Investitionen geschaffen"

Svoboda Büromöbel konnte seinen Marktanteil in den vergangenen Jahren durchaus erfolgreich verteidigen. Durch die strategische Ausrichtung der faw unternehmensberatung kg könne sich Svoboda Büromöbel nun neu positionieren. „Svoboda Büromöbel ist ein solides Unternehmen“, so Rudolf Svoboda. „Nun werden die Rahmenbedingungen für die notwendigen Investitionen der nächsten zehn Jahre geschaffen. Ziel ist ein geschärftes Leistungsprofil von Svoboda Büromöbel. Damit wird auch die Bedeutung heimischer Büromöbelmarken insgesamt gesteigert.“

Verwaltung und Produktion bleibt in St. Pölten

Die Verwaltung und Produktion werden auch weiterhin am bisherigen Standort in St. Pölten bleiben. Rudolf Svoboda behält seine Gesellschafterfunktion in der Svoboda-Gruppe, der auch der Metallbetrieb Svoboda Entwicklungs GmbH & Co KG (Svoent) angehört. Eugen Svoboda, die vierte Generation im Familienunternehmen und zuletzt für Marketing und Sales bei Svoboda Büromöbel verantwortlich, konzentriert sich zukünftig in der Svoent noch stärker auf die Entwicklung neuer Geschäftsfelder.

„Wir wollen zu einem niederösterreichischen High-Tech Unternehmen werden. Schon jetzt forschen wir intensiv in hochtechnologischen Themen, wie z.B. dem laserunterstützen Umformen spezieller Werkstoffe. Ich freue mich auf eine Reihe interessanter Projekte, die wir schon seit längerer Zeit planen“, so Eugen Svoboda über seine Zielsetzung für die Zukunft der Svoent.

Svoboda Büromöbel und Svoent

Svoboda Büromöbel wurde 1911 von Rudolf Svoboda als Handwerksbetrieb gegründet und hat sich bis heute zu einem der vier größten österreichischen Büromöbelhersteller entwickelt. Seit März 2016 ist Svoboda Büromöbel in Besitz der faw unternehmensberatung kg.
Mit 160 Mitarbeitern erwirtschaftete das Familienunternehmen 2014/2015 einen Gruppenumsatz (Möbelwerk, Logistik) von 27,3 Millionen Euro. Jährlich werden rund 17.000 Arbeitsplätze im In- und Ausland mit Möbeln „Made in Austria“ ausgestattet.

Die Svoent entwickelt seit 1976 komplexe Metallbaugruppen. Mit rund 50 Mitarbeitern wurde 2014/2015 ein Umsatz von 5,2 Mio. Euro erwirtschaftet. Die Svoent bietet als Industriezulieferbetrieb, Konstruktion, Werkzeugbau und Fertigung aus einer Hand. Unternehmensstandort ist St. Pölten.
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