24.07.2016, 00:00 Uhr

Eine "Kunstinsel" für die Stadt Hallein

Johann Gutschi, Klaus Spruzina, Künstler Debasish Bera und Bgm. Gerhard Anzengruber.

Nach der Kultur hält nun auch die bildende Kunst in höchster Qualität Einzug in die Keltenstadt.

HALLEIN (jw). Der Verein „Kunstinsel“ ist ein Zusammenschluss der Galerie Schloss Wiespach und der Kreativabteilung der HTL Hallein, die Stadt fungiert als Kooperationspartner. Ziel des Vereins ist es, der Stadt einen künstlerischen und bildhauerischen Impuls zu verleihen und internationalen und heimischen Künstlern eine Chance zur Weiterentwicklung zu bieten.

Absolventen lernen viel

Auf der Pernerinsel gibt es im Freien, im Verdampferturm und im Generatorenraum bis September den Kunstsommer 2016 unter dem Motto „Kunst im Dialog“. Dabei treten internationale und heimische Bildhauer und Künstler in einen Dialog der Methoden und Kunstrichtungen, so Johann Gutschi, Abteilungsvorstand Kunst&Design an der HTL, die es schon seit 145 Jahren in Hallein gibt: "Ich finde es großartig, dass renommierte Künstler mit uns zusammenarbeiten.

Dadurch lernen unsere Absolventen unwahrscheinlich viel". Johanna Schwaiger, sie schuf auch die Salzkrippe am Adventmarkt, unterrichtet an der HTL und arbeitet im Verdampferturm mit zwei ihrer Absolventinnen: Anna-Lena und Ange, die sich gegenseitig als Kopfplastiken porträtieren. Sie werden im Herbst an der Kunsthochschule Florenz studieren.

Künste kehren zurück

Kunstmäzen Notar Claus Spruzina, der im vergangenem Jahr das Schloss Wiespach kaufte und darin eine Galerie ins Leben rief, will „die Kunstwerke ganzjährig im Stadtgebiet ausstellen, laufend austauschen und so eine besondere Kunstspur legen“. Außerdem soll die Nähe zur Festspielstätte genützt werden, "um die Festspielgäste zu unseren Kunstwerken zu bringen", so Spruzina.

Bürgermeister Gerhard Anzengruber freut sich, dass „die bildenden Künste wieder auf die Pernerinsel zurückkehren und die Kunstwerke wunderbar zur laufenden Stadtverschönerung passen“. Der "Kunstsommer" soll aber auch dem Dialog zwischen Bevölkerung, Stadt und Künstlern dienen.

Der "work in prozess" läuft bis 2. September, Öffnungszeiten täglich von neun bis 22 Uhr. Die Vernissage der hier entstandenen Werke findet am 11. November statt.
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