25.07.2016, 14:45 Uhr

1.270 Photovoltaik-Anlagen im Bezirk

LA Alfred Riedl, Bgm. Josefa Geiger, Firmenchef Rudolf Berger, Bernd Maderner und Umweltgemeinderat Andreas Tomaso. (Foto: ÖVP Tulln)

Bezirk Tulln leistet wichtigen Beitrag zur Energiebewegung; 
Land NÖ deckt seit Ende 2015 100 Prozent seines Strombedarfs aus Erneuerbaren Energien

BEZIRK TULLN (red). Im Bezirk Tulln erzeugen 1270 Photovoltaikanlagen, ein Windrad, 5 Biomasse- und 5 Kleinwasserkraftwerke sauberen Strom für 9.000 Haushalte. Auch hier in Sieghartskirchen bei der Firma Berger Fleischwaren entstand vor geraumer Zeit eine der größten Photovoltaikanlage mit rund 1000 m2. Zusätzlich erbaute man eine Solar Thermi mit 1068 m2 Flachkollektoren, mit 121 m2 Parabolrinnen, die zur Unterstützung der Dampferzeugung für die Wurst- und Schinkenprodukte dienen.

Das Klima schützen

Alleine die Wind- und Photovoltaik-Anlagen sichern gemeinsam 2.000 Arbeitsplätze in Niederösterreich. „Die Zukunft unserer Energieversorgung liegt in Erneuerbaren Energien: Wasser, Photovoltaik, Windkraft und Biomasse helfen uns, sauberen und nachhaltigen Strom zu produzieren und gleichzeitig das Klima zu schützen. Außerdem machen sie uns unabhängig von teuren Energieimporten und stützt die heimische Wirtschaft“, betont LA Alfred Riedl bei seinem Besuch bei der Fa. Berger.
„Das Bundesland Niederösterreich deckt seit Ende 2015 100 Prozent seines Strombedarfs aus Erneuerbaren Energien und ist zu einer Modellregion in Europa geworden. Gerade Windkraftwerke und Photovoltaik-Anlagen wurden in den letzten Jahren massiv ausgebaut. Die Windkraft-Stromproduktion hat sich in den letzten fünf Jahren beinahe verdreifacht, die Photovoltaik-Stromproduktion knapp versechsfacht“, so Riedl.
Niederösterreich kann sich allerdings nicht auf dem Erreichten ausruhen, das Stromziel ist ein Etappensieg. „Strom wird in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen und fossile Energieträger verdrängen. Jedes weitere Prozent drängt die Atomkraft, Öl und Gas weiter zurück und erhöht die Wertschöpfung in unserer Region. Jeder kann aktiv werden, vom Austauschen ineffizienter Glühlampen oder Haushaltsgeräte bis zum Vermeiden des Standby-Verbrauchs ist alles möglich. Wer möchte kann auch selber Strom produzieren: Photovoltaik-Anlagen wandeln die Sonnenenergie direkt in elektrischen Strom um“, so Mag. Alfred Riedl

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