22.09.2016, 09:42 Uhr

Schon 285 Direktvermarkter im Bezirk

Der Freitagsmarkt auf dem Marktplatz in Ottensheim ist der bestbesuchte Wochenmarkt in Urfahr-Umgebung. Er findet ganzjährig von 14 bis 19 Uhr statt. (Foto: Fotoclub Ottensheim)

Es herrscht weiterhin große Aufbruchsstimmung bei den Ab-Hof-Verkäufern in Urfahr-Umgebung.

BEZIRK. Die Landwirte mit Direktvermarktung im Bezirk – die Zahl ist 2016 gegenüber dem Vorjahr von 272 auf 285 gewachsen – verzeichnen durchwegs ein hohes Qualitätsbewusstsein und schätzen ihr eigenes Produkt.
Sie haben meist Freude am direkten Kontakt mit den Konsumenten. Zudem können sie die vom Konsumenten gewünschte Saisonalität und Regionalität auch wirklich leben und die erzielten Preise sind in den meisten Fällen fairer als im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft.

Stärker auf den Märkten

Zusätzlich gibt es auch acht Bauernmärkte mit Landwirten aus der Region: Bad Leonfelden, Gallneukirchen, Lichtenberg, Steyregg und Walding sowie in Linz im Spallerhof und Linz-Urfahr in der Dornacherstraße sowie am Rathausplatz.
Beliebt sind auch die Direktvermarkter auf den Wochenmärkten in Feldkirchen, Ottensheim, Puchenau und am Grünmarkt in Linz-Urfahr. Direktvermarkter aus Urfahr-Umgebung sind auch am Südbahnhof, Hauptplatz und in Leonding anzutreffen.
Darüber hinaus bietet die Lagerhausgenossenschaft sogenannte "Gutes vom Bauernhof-Ecken" an. Diese befinden sich gerade im Aufbau in Herzogsdorf und Engerwitzdorf. Insgesamt gibt es im Bezirk 46 Betriebe, die bei "Gutes vom Bauernhof" mitmachen.

Hofläden & Food Coops

Vermarktet wird von den Landwirten vor allem Rind- und Schweinefleisch. Die Bezirksbauernkammer verzeichnet viele Neueinsteiger bei Mastgeflügel sowie bei Milch- und Milchprodukten. Die Bauern bieten ebenso Most, Saft, Obst, Brot, Öle, Gatterwild und Fische an.
Es gibt schon zirka 40 Hofläden mit eigenem Verkaufsraum am Hof und etwa zehn Bauernläden werden von mehreren Landwirten beschickt, wie zum Beispiel das Bio Gwölb in Eidenberg, Berta in Ottensheim, Schurm in Lichtenberg, Hanl in Gallneukirchen und Walchshofer in Herzogsdorf. Eine neue Möglichkeit für die Bauern sind auch die sogenannten "Food Coops", wie etwa die Kirchschlager Speis. Außerdem beliefern einige Direktvermarkter den Lebensmittelhandel, wie beispielsweise den Winkler Markt in Altenberg und Gramastetten, den Ab-Hof-Supermarkt Köhl in Engerwitzdorf sowie die Firma Ganglberger in den Gemeinden Zwettl und Hellmonsödt. Im Bezirk gibt es auch rund 20 bäuerliche Mostschänken.
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