09.08.2016, 10:31 Uhr

Drobollacher Olympia-Starter Alex Gehbauer: "Ich werde auf meine Chance lauern!"

Unser Olympionike Alexander Gehbauer hat hier den Vulkangipfel des Pico del Teide (3.718 Meter) im Rücken und die nächste Trainingseinheit mit Blickrichtung Rio 20166 vor sich. Freitag geht es dann nach Rio. (Foto: Alexander Gehbauer/KK)

Der Mountainbiker hat seinen Olympia-Auftritt am 21. August. Auf Teneriffa hielt er sich fit – und gab der WOCHE ein Interview.

DROBOLLACH (Peter Tiefling). Der Drobollacher Alexander Gehbauer (26) ist bei Olympia in Brasilien dabei. Der Mountainbiker bereitet sich auf Teneriffa vor. Das WOCHE-Interview.

WOCHE: Warum bereiten Sie sich auf Teneriffa auf Olympia vor?
GEHBAUER:
Aufgrund der Seehöhe von 2.356 Meter Seehöhe ist die Talstation der Bergseilbahn der ideale Ausgangspunkt für ein Höhentrainingslager.

Warum Höhentrainingslager?
Weil durch die Abnahme des Luftdruckes und des Sauerstoffgehaltes in der Luft mein Körper und Organismus mehr gefordert wird. Das verbessert meine Ausdauerleistung.

Ihr Bewerb findet am 21. August (17.30 Uhr) statt. Warum stand Ihr Startplatz für den Crosscountry-Bewerb eigentlich so lange auf wackeligen Beinen?

Weil Österreich als Radland im internationalen Ranking Plätze einbüßte. Als 13. stehen uns nur mehr ein statt zwei Quotenstartplätze zur Verfügung. So hat mein Verband die Qualifikation nochmals auf Null gestellt und ich setzte mich gegen den Tiroler Karl Markt durch.

Was ist Ihr Ziel in Brasilien?
Ich möchte meinen 9. Rang von London 2012 überbieten.
Was ist beim zweiten Olympiastart anders?
Ich werde nicht mehr so nervös sein. Vor vier Jahren war alles neu. Heute weiß ich schon, was auf mich zukommt.

Wann geht es nach Rio?
Am Freitag geht mein Flug nach Brasilien.

Kennen Sie den Olympia-Kurs?

Zum Training war ich noch nicht in Rio. Den Parcours kenne ich aber sehr genau – vom Videostudium. Ich werde das ganze Rennen über in Lauerstellung auf meine Chance warten.

Wovor graut Ihnen am meisten?
Vor einem technischen Defekt!

Man weiß, dass Ihre Familie Ihr großer Rückhalt ist, speziell Ihr Vater Andreas. Auch in Rio?
Geistig ja, dabei sein kann er leider nicht. Aber ich bin durch das Nationalteam mit Trainer Christoph Peprnicek ausgezeichnet betreut.
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